Tschechien Zeitgenössische Kunst
Jiří David ist ein zeitgenössischer tschechischer Künstler, der in verschiedenen Techniken arbeitet, darunter Malerei, Skulptur, Installation und Fotografie. Er ist Mitbegründer der Kunstgruppe Tvrdohlaví. Sein bekanntestes Medienwerk ist das Neonherz über der Prager Burg zum Ende der letzten Amtszeit von Präsident Václav Havel.
Jiří David studierte an der Prager Akademie der bildenden Künste. Sein Werk zeichnet sich durch einen konzeptionellen Ansatz und eine kritische Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und sozialen Fragen aus. Er schafft häufig großformatige Installationen, die den Betrachter einbeziehen und die Beziehung zwischen Kunst und Publikum erforschen.
Simon Dittrich ist ein deutscher Maler und Grafiker, der in Stuttgart, München, der Toskana und der Steiermark lebt und arbeitet.
Dittrich studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, ist Mitglied der Münchner und Darmstädter Sezession und Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften.
In Simon Dittrich Frühwerk dominieren Landschaften, Tiere und Stillleben, die sich durch eine abwechslungsreiche Farbgebung und klare, konturenbetonte Linienführung auszeichnen. Seine späteren Werke hingegen tendieren zu figurativen Konzepten mit einer abstrakten Tendenz.
Frantisek Emler war ein tschechischer Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner.
Er studierte an der Akademie der Schönen Künste in Prag, war Student an der Akademie der Schönen Künste in Rom und anschließend an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.
Emler malte Stillleben und Porträts, sein Hauptfach war jedoch die Landschaftsmalerei. Er entwirft die Bühnenbilder für mehrere Opern und Theaterproduktionen und illustriert mehrere Bücher.
Petr Hrbek ist ein deutscher Künstler tschechischer Herkunft, der in Deutschland lebte und arbeitete.
Petr Hrbek wanderte als Jugendlicher mit seiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland aus und studierte an einer freien Kunstschule und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Jahr 1997 eröffnete er sein Atelier in Berlin und nahm an zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und der Tschechischen Republik teil.
Günter Huniat, geboren 1939 in Thammühl (heute Tschechien), ist ein deutscher Künstler, dessen Werke in der Kunstszene Beachtung finden. Als Maler und Grafiker schafft er Kunstwerke, die durch ihre Einzigartigkeit und Ausdruckskraft beeindrucken.
Huniats Kunst zeichnet sich durch eine vielseitige Verwendung von Farben und Formen aus. Seine Werke reichen von traditionellen Malereien bis hin zu modernen grafischen Darstellungen, wodurch er eine breite Palette künstlerischer Ausdrucksformen abdeckt. Die Vielfalt in seinem Schaffen spiegelt sich auch in den verschiedenen Medien wider, die er für seine Kunst verwendet.
Huniats Werke wurden bereits mehrfach auf Auktionen angeboten und erzielten Preise, die seine Bedeutung auf dem Kunstmarkt unterstreichen. Seine Arbeiten sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch in verschiedenen Kunstgalerien und Ausstellungen zu sehen, was seinen Status als geschätzten Künstler bestätigt.
Für Sammler, Auktionatoren und Kunstexperten bietet Günter Huniat ein faszinierendes Studienobjekt. Seine Kunst verbindet traditionelle und zeitgenössische Elemente auf eine Weise, die sowohl anspruchsvoll als auch zugänglich ist. Wenn Sie über neue Werke und Auktionsereignisse bezüglich Günter Huniat auf dem Laufenden bleiben möchten, melden Sie sich für unsere Updates an. Diese informieren Sie gezielt über neue Verkaufsprodukte und Auktionsereignisse, die im Zusammenhang mit Günter Huniat stehen.
Ota Janecek ist ein tschechischer Künstler, Bildhauer und Illustrator. Er illustrierte zahlreiche Bücher und schuf Zeichnungen für Briefmarken, Plakate, Textilien, Schmuck und Keramiken. Er zeichnete auch Porträts, Stillleben und figurative Kompositionen.
Jan Koblasa war ein tschechischer Bildhauer, Maler, Grafiker, Autor philosophischer Essays und Universitätsdozent. Er studierte an der Prager Akademie der Bildenden Künste.
Von 1969 bis 1997 war Jan Koblasa Professor für Bildhauerei an der Mufeus-Kunsthochschule in Kiel. Er unterrichtete traditionelle plastische Ausdrucksformen wie Porträts, Figuren und Akte, ließ seinen Studenten aber auch große Freiheiten für weitere künstlerische Aktivitäten.
Von 2002 bis 2005 lehrte Koblasa als emeritierter Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Prag.
Jiří Kolář war ein tschechischer Dichter, bildender Künstler und politischer Aktivist.
Jiří Kolář wurde populär durch die Synthese verschiedenster Kunstarten wie Poesie, Collagen, Assemblagen und Objekte. Er zerlegte Wörter und Bilder und setzte diese wieder neu zusammen. Kolář arbeitete mit den unterschiedlichsten Materialien, überwiegend mit Bild-Reproduktionen und Textkopien. Die von Kolář erfundenen und modifizierten Collagetechniken ermöglichten ihm, das Ausgangsmaterial zu einem poetischen Instrument zu machen und das Aussagepotenzial immer aufs Neue zu variieren. Mit Humor, aber auch Ironie, und mit versteckter Kritik, setzte Kolář sein individuelles Weltbild zusammen. Von den surrealistischen Anfängen über Dada – seine Gefundenen Collagen zitieren Marcel Duchamps Objets trouvés – nahm er Anregungen auf und integrierte diese in sein eigenes Werk. Er verwendete zudem Anregungen des Informel, Konstruktivismus, Lettrismus, der kinetischen und konzeptuellen Kunst. Er arbeitete mit Schere und Skalpell, mit Kleber und dem die Farbe ersetzenden bedruckten Papier. Hiermit brachte Kolář durch seine neu geschaffenen Formen der Collage eine universelle, sprachlich nicht gebundene Evidenz des poetischen Ausdrucks in die bildenden Kunst ein. Jiří Kolář gehörte zu der Gruppe der einflussreichsten und bekanntesten tschechischen bildenden Künstler. Seine bei Sammlern geschätzten Grafiken sind besonders in Frankreich außerordentlich beliebt.
Eva Kot'átková ist eine tschechische Installationskünstlerin und Filmemacherin, die in Prag lebt und arbeitet.
Eva Kot'áková studierte an der Prager Akademie der bildenden Künste, der Prager Akademie für angewandte Kunst, dem San Francisco Art Institute und der Wiener Kunstakademie. Die Künstlerin verbindet in ihrem Werk Skulptur, Text und Performance. Ihre Installationen bestehen meist aus mehreren Objekten, Zeichnungen, Fotografien, Modellen und manchmal auch Videos. Ihr Ziel ist es, zu zeigen, wie sehr unser persönliches Leben von unserem sozialen Umfeld beeinflusst wird. In ihrer fortlaufenden Serie "Theatre of Talking Objects" (Theater der sprechenden Objekte) versucht Eva Kot'átková, alternative Wege des Selbstausdrucks für diejenigen zu finden, die nicht auf herkömmliche Weise kommunizieren und sich integrieren können.
Sie ist Mitbegründerin der Plattform Anxiety Institute, die Angst als Ergebnis sozialer, politischer, wirtschaftlicher und umweltbedingter Kräfte untersucht.
Markus Lüpertz ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Bildgegenstände zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus. Lüpertz dringt darauf, den Darstellungsgegenstand mit einer archetypischen Aussage seines Daseins festzuhalten. Viele seiner Werke werden dem Neoexpressionismus zugeschrieben. Von 1988 bis 2009 war Lüpertz Rektor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Die Presse stilisierte ihn zum modernen Malerfürsten.
Vladimír Novák (tschechisch: Vladimír Novák) ist ein tschechischer abstrakt arbeitender Künstler.
Novák studierte an der Prager Akademie der Bildenden Künste. Er arbeitet in einem expressiven und ausdrucksstarken Stil und ist für seine Serien von Zeichnungen und Gemälden bekannt, die Reflexionen über die Beziehung zwischen der Figur und dem Raum enthalten.
Erwin A. Schinzel ist ein tschechischer Bildhauer, der in Deutschland lebte und arbeitete. Er wird zu Recht als ein Klassiker der modernen Bildhauerei bezeichnet.
Schinzel studierte an der Akademie der Künste in Berlin und ist seit 1945 als freier Künstler tätig. Er arbeitete auch als Professor an der Internationalen Akademie in Bologna und an der Internationalen Akademie der Bildenden Künste in Altenberg.
In seinem langen Leben schuf Schinzel Hunderte von Skulpturen und bewies sein Können in fast allen Gattungen. Sein Werk umfasst sowohl Innen- und Brunnenskulpturen als auch Skulpturen für den Außenbereich, darunter viele sehr realistische Tierdarstellungen.
Schinzels preisgekrönte Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Kunstsammlungen vertreten und wurden weltweit in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.
Katharina Sieverding ist eine deutsche Künstlerin. Sie gehört zu den Pionieren einer Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums Fotografie. Ihre seriellen Fotofolgen sind sowohl Ausdruck von Reflexionen zur eigenen Identität als auch Stellungnahme zu politisch-gesellschaftlichen Fragen. Mit großformatigen Fotoarbeiten erneuerte Katharina Sieverding das künstlerische Potential der Fotografie.
Willi Sitte war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war lange Zeit Präsident des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR.
Seine Produktivität als Maler und Hochschullehrer wurde dadurch nicht verringert. Sein Werk ist von figürlichen Darstellungen bestimmt, oft in geradezu barock anmutenden Formen. Die expressiven Körperdarstellungen als Ausdrucksträger gesellschaftlicher Aussagen und politischer Ideen provozierten oft das Kunstpublikum. Als Hochschullehrer engagierte er sich in der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses, darunter von 1975 bis 1987 als Direktor der Sektion Bildende und Angewandte Kunst der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle.
Jan Smejkal ist ein vielseitiger Künstler, der seit den 1970er Jahren in verschiedenen Medien wie Malerei, Zeichnung und Performance tätig ist. In seinem künstlerischen Ansatz beschäftigt er sich mit Themen wie Zeit, Zeichen, Schrift und Sprache. Smejkal studierte an der Hochschule für Gestaltung in Prag und an der Städelschule in Frankfurt am Main, bevor er nach Berlin zog, wo er seit dem Jahr 2000 lebt und arbeitet.
Seine Werke, die parallele Welten aus Zeichnung, Schrift und Malerei bilden, zielen darauf ab, die indirekten und verborgenen Beziehungen zwischen diesen Komponenten aufzudecken. Smejkal hat in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen international ausgestellt, darunter in Frankfurt, Hamburg, Den Haag, Basel, New York, Prag, und Berlin, und hat seine Arbeiten in bedeutenden Galerien wie der Galerie Kai Hilgemann in Berlin präsentiert.
Seine künstlerische Laufbahn umfasst markante Projekte und Ausstellungen, wie die Installation am Gendarmenmarkt in Berlin 2002, eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin 2003, und das Projekt "The Art Car", bei dem er eine Volvo-Staatslimousine bemalte. Smejkals Kunst zeichnet sich durch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Malerei und eine beständige Erkundung der Beziehung zwischen Text und Bild aus.
Für Sammler und Experten in Kunst und Antiquitäten bietet Jan Smejkal einen faszinierenden Einblick in die Komplexität und Vielschichtigkeit zeitgenössischer Kunst, die sich über traditionelle Genregrenzen hinwegsetzt.
Um auf dem Laufenden zu bleiben und keine Neuigkeiten zu Verkaufs- und Auktionsereignissen zu verpassen, die mit Jan Smejkal in Verbindung stehen, melden Sie sich für Updates an. Diese professionelle und unkomplizierte Aufforderung verspricht, Sie ausschließlich über relevante Ereignisse zu informieren, die mit dem Schaffen von Smejkal verbunden sind.
Pravoslav Sovak war ein schweizerischer Bildender Künstler und freier Grafiker.
In den 1950er Jahren perfektionierte er seine grafischen Techniken und legte seinen Schwerpunkt auf schwarz-weiß-Radierungen. Seine ersten erfolgreichen Ausstellungen fanden in Prag, Wien und Klagenfurt statt.
In den 1960er Jahren erfolgte eine Hinwendung zur Farbe. Pravoslav Sovak malte und entwarf Bühnenbilder- und Kostüme für die Prager Theater und Filmstudios.
Im Jahr 2016 würdigte die Kunsthalle Mannheim das grafische Werk von Sovak in einer großangelegten Ausstellung, in der Landschaften und Reiseimpressionen mit collagierenden und aquarellierenden Elementen zu sehen waren.
František Štorek war ein tschechischer Bildhauer.
Štoreks Vater und Onkel besaßen eine Schmiede, die kunstvolle Jugendstil-Dekorelemente lieferte, und der künftige Bildhauer erlernte dieses Handwerk von Kindheit an. Er studierte an der Höheren Industrieschule für Bildhauerei und Steinmetzkunst in Gorzyca und an der Akademie der Künste in Prag.
Zunächst arbeitete Štorek mit Stein und Schmiedeeisen, aber seit 1967 beschäftigt er sich mit Bronze- und Eisenskulpturen, die aus dicken Platten geschweißt werden. Er schuf Figuren und menschliche Torsi im Geiste des magischen Realismus und interpretierte alte Mythen. Von ihm stammt die drittgrößte Bronzestatue in der Tschechischen Republik - der Ikarus vor der Stadtverwaltung in Ostrava, und er schuf auch den Brunnen im Wohnkomplex Puchov Vekoše in Hradec Králové.
Jaroslav Vacek war ein tschechischer und slowakischer Künstler und Bildhauer.
Jaroslav Vacek war einer der führenden Vertreter der künstlerischen Moderne der Nachkriegszeit. Sein Werk konzentriert sich auf die menschliche Figur, wobei er stark geometrisierte oder abstrahierte Torsi schafft. Vacek schuf vor allem Skulpturen für den öffentlichen Raum. Seine Werke sind in der Nationalgalerie in Prag und in vielen anderen Ausstellungsräumen zu sehen.
Olbram Zoubek war ein tschechoslowakischer und tschechischer Bildhauer und Restaurator.
Ein bedeutender Teil von Zoubeks künstlerischem Vermächtnis sind menschliche Statuen, die im Freien aufgestellt sind.
Seine Werke zeichnen sich durch ihre schlanke und langgestreckte Form, ihre zarte Vertikalität, ihre ausdrucksstarken Gesten und ihre Körperhaltung aus und ruhen oft nur mit den Fingerspitzen auf Sockeln.
Insgesamt schuf der Bildhauer zu seinen Lebzeiten rund 250 lebensgroße Figuren. Zoubeks Werke sind in tschechischen und ausländischen Galerien und Privatsammlungen zu finden.