Kenia Zeitgenössische Kunst
Michael Armitage ist ein britisch-kenianischer Maler. In seinen Ölbildern finden sich Elemente ostafrikanischer und europäischer Maltraditionen. Die Themen sind oft inspiriert durch aktuelle politische, soziale und gesellschaftliche Ereignisse.
Er lebt und arbeitet in Nairobi und London.
Sein Malstil verbindet die Einflüssen beider Kulturkreise, in dem er Elemente, Motive oder Farbkombinationen namhafter Künstler der europäischen Maltradition wie Tizian, Francisco de Goya, Édouard Manet, Paul Gauguin, Vincent van Gogh oder Egon Schiele in seine Werke einfliesen lässt.
Terence Carr ist ein deutscher Maler und Bildhauer, der ursprünglich aus Kenia stammt.
Terence Carr, dessen Familie aus Irland nach Afrika ausgewandert ist, wurde in Nairobi, Kenia, geboren, wo er die ersten 19 Jahre seines Lebens verbrachte. Im Jahr 1971 reiste er nach England, wo er Offizier der britischen Armee wurde und anschließend in Deutschland diente. Nachdem er Lebenserfahrung gesammelt hatte, schrieb sich Carr an der Universität Augsburg ein, um Kunstpädagogik zu studieren.
In Carrs Holzskulpturen ist stets ein afrikanischer Einfluss spürbar, seine eigentümliche Formensprache. Der Künstler fertigt kaum Skizzen an und bearbeitet das Holz direkt mit der Kettensäge. Terence Carr verwendet ständig wiederkehrende Symbole, die Gegensätze widerspiegeln - Gut und Böse, Liebe und Hass, Krieg und Frieden, Schmerz, Angst, Leid, Toleranz und Menschlichkeit. Tiere mit menschlichen Zügen und Menschen, die wie Tiere aussehen. Insgesamt geht es um die Grundfragen des Menschseins.
Im Laufe der Zeit ist Terence Carr zu einem der bekanntesten Künstler der Welt geworden. Seine Werke sind in Ausstellungen in verschiedenen Teilen der Welt zu sehen und in vielen wichtigen Sammlungen vertreten.
Wangechi Mutu ist eine in Kenia geborene amerikanische bildende Künstlerin, die vor allem für ihre Malerei, Bildhauerei, Film- und Performance-Arbeiten bekannt ist.
Die in Kenia geborene Künstlerin lebt seit mehr als zwanzig Jahren in New York City und hat dort ihre Karriere aufgebaut. In ihren Arbeiten thematisiert Mutu den weiblichen Körper in Form von Collagen, immersiven Installationen sowie Live- und Videoperformances und setzt sich dabei mit Fragen des Selbstbildes, Geschlechterkonstruktionen, kulturellen Traumata und Umweltzerstörung sowie mit Begriffen wie Schönheit und Macht auseinander.