THE ADORATION OF THE MAGI

Sold:€ 26 000
Auction date:11.03.2017   10:00
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Lot 1307THE ADORATION OF THE MAGI
ANTWERPENER SCHULE Um 1520/1550 DIE ANBETUNG DER HEILIGEN DREI KÖNIGE Öl auf Eichenholz, parkettiert und oben segmentbogenartig abgerundet. 89,5 cm x 57 cm (129,5 cm x 110,5 cm inkl. Rahmen). Verso: Auf der Parkettierung alte handschr. Nr. '2972' und altes Etikett mit der Nr. '1014'. Rahmen des 19. Jahrhundert Die prächtige Tafel mit der Anbetung der Heiligen drei Könige verpflichtet sich ganz dem Stil der Antwerpener Schule der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und behandelt ein damals in den Niederlanden gefragtes Sujet für andachtsvolle Tafelbilder. Wenngleich kein konkreter Künstler für das Gemälde bestimmt werden kann, so sprechen Stil und Themenwahl für eine Entstehung im direkten Umfeld der Antwerpener Manieristen. Dieser Sammelbegriff umfasst Künstler der Antwerpener Schule, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätig waren und unterscheidet sie von jenen Malern der Antwerpener Schule des 17. Jahrhunderts. Für eine rege künstlerische Produktion sorgte der Umstand, dass Antwerpen sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts zur wichtigsten Handelsstadt der burgundischen Niederlande etablierte. Künstler schlossen sich der Antwerpener St. Lukasgilde an und fertigten Werke, die stilistisch am Übergang von der Gotik zur Renaissance stehen. So fließen etwa gotische als auch Renaissance-Architekturelemente in die Gemälde ein. Bei den Künstlern des 16. Jahrhunderts bleibt das Kompositionsschema der frühen niederländischen Malerei, Ausblicke in die Landschaft hinter den Szenen zu gewähren, weiterhin bestehen. Das Interesse an orientalischer Kleidung, expressiven Gesten und gelängten Körpern der Protagonisten sind wiederum spezielle Charakteristika der Antwerpener Manieristen. Bei den Künstlern besonderer Beliebtheit erfreute sich die biblische Erzählung der Anbetung der Könige, da sie sich zur prachtvollen Ausschmückung eignete. Die hier vorliegende Anbetungsszene folgt einem vielfach zum Einsatz gekommenen Bildschema, von dem verschiedene Varianten erhalten sind. Die Kompositionen gehen ursprünglich vermutlich auf den niederländischen Maler Pieter Coecke van Aelst (1502-1550) zurück, welcher in Antwerpen ein Atelier führte. Der Künstler der vorliegenden Anbetung dürfte mit dessen Werk bestens vertraut gewesen sein.
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