
British & European Art

Joseph Edward Southall war ein britischer Maler und Anführer der Birmingham Group of Craftsmen Artists.
Im Alter von 21 Jahren war Southall auf einer Reise durch Frankreich und Italien von den italienischen Malern der Renaissance fasziniert. Später schuf er zahlreiche großformatige Temperamalereien, meist mit mythologischen und religiösen Motiven, die in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten ausgestellt wurden. Der Künstler malte auch Landschaften und viele Porträts in Aquarell und Öl.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs engagierte sich Southall verstärkt in der Antikriegsbewegung, schrieb Pamphlete und zeichnete Karikaturen für Bücher und Zeitschriften. Zusammen mit anderen Mitgliedern der Birmingham Group beschäftigte sich Southall auch mit einer Reihe von handwerklichen Tätigkeiten wie Wandmalerei, Möbeldekoration, Klöppeln, Buchillustration und Druckgrafik.



Anthony Frederick Augustus Sandys war ein britischer Maler, Illustrator und Zeichner, der mit den Präraffaeliten verbunden war. Er wurde auch mit der Norwich School of Painters in Verbindung gebracht.

John Singer Sargent, ein amerikanischer Künstler. Er gilt als der führende Porträtmaler seiner Generation und ist für seine Darstellungen des Luxus der edwardianischen Ära bekannt. Während seiner Karriere schuf er etwa 900 Ölgemälde und über 2000 Aquarelle, sowie unzählige Skizzen und Kohlezeichnungen. Seine Werke dokumentieren Reisen weltweit, von Venedig bis in den Mittleren Osten und von Montana bis Florida.
John Singer Sargent genoss internationale Anerkennung als Porträtmaler, obwohl seine Karriere nicht ohne Kontroversen und kritische Reservierungen verlief. Sein bekanntestes Werk, das Porträt "Madame X", führte anstatt zur Festigung seiner Position als Gesellschaftsmaler zu einem Skandal. Trotz seiner technischen Fertigkeiten gab es Kritik, die seine Arbeit als oberflächlich empfand, vor allem in späteren Jahren.
In seinem späteren Leben widmete sich John Singer Sargent immer mehr der Aquarellmalerei und erhielt dafür sowohl kritische als auch finanzielle Anerkennung. Ab 1907 nahm er keine weiteren Porträtaufträge mehr an und konzentrierte sich auf seine Arbeit als Aquarellist.
Für Sammler und Kunstexperten repräsentiert John Singer Sargent eine faszinierende Verbindung von traditioneller Porträtkunst und impressionistischer Innovation, eingebettet in den kulturellen und gesellschaftlichen Kontext seiner Zeit.
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Frederic James Shields war ein britischer Künstler, Illustrator und Designer, der über Dante Gabriel Rossetti und Ford Madox Brown eng mit den Präraffaeliten verbunden war.

Edward John Poynter war ein britischer Maler, der für seine großen historischen Gemälde bekannt wurde. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Israel in Egypt" (1867) in der Guildhall Art Gallery in London und die Mosaikarbeit "St George for England" (1869) für die Central Lobby des Palace of Westminster. Poynter war nicht nur als Künstler tätig, sondern bekleidete auch zahlreiche offizielle Ämter: Er war der erste Slade-Professor am University College London, der Direktor der National Gallery und Präsident der Royal Academy. Poynters Kunstwerke, die oft historische oder mythologische Themen aufgreifen, finden sich in vielen Kunstsammlungen weltweit und sind besonders bei Freimaurern beliebt, da er vermutlich selbst Freimaurer war. Seine Arbeiten wie "The Visit of the Queen of Sheba to King Solomon" zieren viele Freimaurerlogen weltweit.
Edward John Poynter war eine Schlüsselfigur in der britischen Kunstszene des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein Beitrag zur Malerei, seine Rolle in der Kunstausbildung und seine Positionen in führenden Kunstinstitutionen unterstreichen seine Bedeutung in der Kunst, Kultur und Geschichte. Für Sammler und Kunstexperten stellt Poynter eine Verbindung zwischen klassischen und modernen Kunstströmungen dar.
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John William Waterhouse war ein britischer Maler, der sowohl dem Akademischen Realismus als auch der Gruppe der Präraffaeliten zugerechnet wird.

Vilhelm Hammershøi war ein dänischer Maler, der vor allem Innenräume malte und ein Vertreter der symbolistischen Bewegung war.
Vilhelm Hammershøi studierte an der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste in Kopenhagen, und einige Jahre später, auf der Weltausstellung 1889 in Paris, wurden vier seiner Gemälde im dänischen Pavillon ausgestellt. Hammershøi war der letzte bedeutende Maler der dänischen Kunst des neunzehnten Jahrhunderts. Er malte vor dem Hintergrund zeitgenössischer Erfahrungen, aber seine Malerei wich nie von den Grundregeln der dänischen Malerei des Goldenen Zeitalters ab.
Zunächst wechselten seine Motive zwischen Figuren- und Landschaftsmalerei, später wurde Hammershøi zu einem echten Interieurmaler. Räume wurden für ihn zu einer ständigen Quelle von Motiven, und die Wände und Fenster, die die Grenze zur Welt bilden, wurden fast buchstäblich zur Kulisse seiner Bilder. Die Menschen auf seinen Bildern sind, wenn sie anwesend sind, wie stumme Statuen, die ganz in ihre Gedanken versunken sind. Alle seine Werke, ob Porträts, Interieurs oder Landschaften, sind voll von Stille, Frieden und Melancholie.

Martín Rico y Ortega war ein spanischer impressionistischer Maler. Er zählte seinerzeit zu den wenigen hervorragenden spanischen Landschaftsmalern. Seine detaillierten und atmosphärischen Werke spiegeln häufig auch die Architektur wider. Selbst das bunte Treiben mehrerer Menschen konnte Rico y Ortega mit seinem fotorealistischen Gedächtnis in seinen Bildern festhalten. Seine Technik vermischte die Kunst der Panorama-Maler des 19. Jahrhunderts mit der von Veduten-Malern des 18. Jahrhunderts. Teilweise wandte er auch Hyperrealismus an, indem er Perspektiven von Gebäuden veränderte, um sie besser wieder erkennbar zu machen. Rico y Ortega war einer der ersten in situ Landschaftsmalern — er malte also nicht im Atelier. International bekannt wurde er vor allem durch seine zahlreichen Bilder von seiner Wahlstadt Venedig.

Eugène de Blaas war ein italienischer Genremaler.
Eugene de Blaas wurde bekannt durch seine Genrebilder, die oft Themen in Venedig zeigen. Er wurde später selbst Professor an der Akademie in Venedig.

Federico del Campo war ein peruanischer Maler, der in Venedig tätig war, wo er zu den führenden Vedutenmalern des 19. Jahrhunderts gehörte. Die Nachfrage nach seinen Ansichten, insbesondere von englischen Touristen, war so groß, dass er mehrere Ansichten mehrfach malte.

































































