ID 1566654
Los 1672 | Gustav Kampmann
Schätzwert
€ 1 200 – 2 400
(1859 Boppard - 1917 Bad Godesberg)
"Feldweg in Grötzingen". Originaltitel
Im Jahr 1882, in dem er Schüler von Hermann Baisch wurde, malte Kampmann erstmals in Grötzingen. Das vorliegende Werk scheint eines seiner ersten, dort entstandenen Naturstudien zu sein, die den Einfluss Baischs deutlich wiederspiegeln und wie die meisten seiner frühen Werke direkt auf eine lose Leinwand gemalt und anschließend vom Künstler doubliert und rückseitig signiert wurden. Ausgebildet an der Karlsruher Akademie 1881-1882 bei Gustav Schönleber und 1882-1884 bei Hermann Baisch, gilt Kampmann als einer der bedeutendsten Vertreter der Grötzinger Malerkolonie. Mit Vorliebe schuf er naturverbundene, schlichte Landschaftsmotive seiner badischen Heimat, die von subtiler, unmittelbarer Naturbeobachtung und einfühlsamer Lichtstimmung geprägt sind. Öl/Lwd., doubliert; Verso sign. und dat. Okt. (18)82 sowie betitelt. 28,3 cm x 43,3 cm. Rahmen.
Provenienz: Galerie Heinz Gerhard Fein, Heidelberg; Auflösung der Privatsammlung Horst Schach, Karlsruhe.
Vgl. Lit.: Rudolf Theilmann und Roswitha Baurmann-Riegger, Die Grötzinger Malerkolonie - die erste Generation 1890-1920, Ausstellung in der Staatl. Kunsthalle Karlsruhe vom 28. No. 1975 bis zum 1. Febr. 1976, S. 56ff., Kat.Nr. 79-126 (überw. m. Abb.).
Oil on relined canvas. Signed, dated (18)82 and inscribed with title on the reverse.
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