ID 217760
Los 38 | Jomud Torba mit Ertmen-Göl
Es existiert eine Gruppe innerhalb der Jomud-Turkmenen, die aufgrund der von ihnen regelmäßig verwendeten "Ertmen-Göls" eine stilistische Nähe zu den Knüpfarbeiten der Tschaudor-Turkmenen aufweist. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit diesem Thema stellte Lesley Pinner vor, zuerst Vortrag auf der 2. ICOC, sodann 1980 in HALI publiziert. Faktoren für die Jomud-Zuschreibung sind der symmetrische Knoten und das Kolorit. Die vorliegende Torba zeichnet sich durch einen hellbraunen Grundton aus. Mit einem angedeuteten unendlichen Rapport aus zwei voll ausgebildeten und sechs angeschnittenen Ertmen-Göls wird das schlanke Feld der Taschenfront geschmückt: die zwei zentralen Göls mit nachtblauem Innenfeld, die anderen mit glutrotem Feld. Beide weisen einen Dekor mit Aschik-Motiven, Doppelhakenbekrönungen und Blütenelementen auf. Die innere Bordüre ist mit kleinen Kreuzblüten auf rot, weiß und blauen Feldern dekoriert. In gleicher Farbstellung Aschik-Motive auf der hellbraungrundigen Außenborte. Originale Zierfransen und gewebter Rücken.
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