ID 942728
Los 2109 | Paar Wackelpagoden
Schätzwert
€ 12 500 – 25 000
Mit verschränkten Beinen sitzende Chinesin bzw. Chinese in weißem, mit Indianischen Blüten gemustertem Gewand mit goldornamentierten Spitzenkragen über goldenem Netzhemd sowie einem edel geschmückten Gürtel und fliederfarbenen Pantoffeln. Hände, Kopf und Zunge beweglich. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler. Modell-Nr. 156 un 157. Schwertermarke. H. 18,5 cm.
Die Vorliebe zu chinesischer Kunst zeigt sich in der Meissener Manufaktur vor allem in den außergewöhnlichen Porzellanfiguren der sitzenden Chinesen. Die sog. Wackelpagoden gehen auf Entwürfe aus dem Jahr 1762 zurück, als Friedrich II. von Preußen "10 Bajoden mit wackelnden Köpfen" bestellte. Die fünf weiblichen und fünf männlichen Figuren wurden als Teil der Innenraumgestaltung nach Ende des Siebenjährigen Krieges im Chinesischen Haus von Sanssouci aufgestellt.
Vgl. Kat. Königl. Sächs. Porzellan Manufactur, 1904, Bl. 27, Nr. 2883 und 2884.; Kat. Rückert, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 1027, Pietsch, Kat. Triumph der blauen Schwerter, S. 144.
A pair of large porcelain figures of a female and a male pagoda nodders. Crossed swords mark.
Meissen. Mitte 20. Jh.
| Hersteller: | Porzellanmanufaktur Meissen |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Porzellan |
| Hersteller: | Porzellanmanufaktur Meissen |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Porzellan |
| Adresse der Versteigerung |
Kunstauktionshaus Schloss Ahlden GmbH Große Str. 1 29691 Ahlden(Aller) Deutschland | ||||||||||||||
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| Telefon | +49 5164 80100 | ||||||||||||||
| Aufgeld | 25.0 | ||||||||||||||
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