Prof. Dr. Kurt Huber (1893 - 1943) - Visitenkarte mit Autograph sowie Vermählungsanzeige des Mitglieds der "Weißen Rose"
30.04.2025 10:00UTC +02:00
Classic
Verkauft
500EUR € 500
Auctioneer | Hermann Historica |
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Veranstaltungsort | Deutschland, Grasbrunn / München |
Aufgeld | 25 % |
Archiv
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ID 1415204
Los 2223 | Prof. Dr. Kurt Huber (1893 - 1943) - Visitenkarte mit Autograph sowie Vermählungsanzeige des Mitglieds der "Weißen Rose"
Gedruckte Visitenkarte (Maße 7 x 10,5 cm, gelocht, Fehlstelle), "Professor Dr. Kurt Huber und Frau - München - Ungererstr. 86/4", rückseitig in Tinte von Hubers Hand: "danken der verehrten lieben Familie Neuner herzlich für die liebenswürdigen Glückwünsche. Mit ergebensten Grüssen", am Unterrand datiert "2.10.30". Gedruckte Karte (Maße 11,5 x 17,2 cm), "Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Dr. Kurt Huber a.v. Univ.-Professor - Clara Huber geb. Schlickenrieder - München im Oktober 1929 - Ungererstr. 86/4". Gelocht, etwas fleckig. Dazu ein Papierabschnitt, adressiert an "Frau Clara Huber - Gräfelfing - Kurt-Huber-Str. 5/I" von unbekannter Hand, sowie ein Reprofoto Kurt Hubers.
Kurt Huber studierte nach seinem Abitur in Stuttgart an der Münchner LMU Musikwissenschaften und promovierte 1917. Im folgenden Psychologie-Studium habilitierte er 1920 und wurde 1926 außerordentlicher Professor an der Uni in München. Eine in der Kindheit erlittene Nervenkrankheit sowie Denunziationen aufgrund seiner parteifeindlichen Haltung verhinderten 1933 eine ordentliche Professur; 1940 wurde Huber durch das NSDAP-Gauamt München zwar als "bedenklich" eingestuft, durfte dennoch an der Uni lehren. 1942 gewannen ihn Hans Scholl und Alexander Schmorell für die "Weiße Rose" und schon im Januar 1943 entstand das fünfte Flugblatt der Widerstandbewegung gemeinsam mit Kurt Huber. Huber entwarf auch das sechste Flugblatt, das der "Weißen Rose" zum Verhängnis wurde, als die Geschwister Scholl beim Verteilen an der LMU erwischt wurden. Nach seiner Verurteilung durch den Volksgerichtshof wurde Huber am 13. Juli 1943 in München-Stadelheim hingerichtet.
Prof. Dr. Kurt Huber (1893 - 1943) - an autographed calling card and a marriage announcement card of the "White Rose" member
Prof. Dr. Kurt Huber (1893 - 1943) - an autographed calling card and a marriage announcement card of the "White Rose" member
Gedruckte Visitenkarte (Maße 7 x 10,5 cm, gelocht, Fehlstelle), "Professor Dr. Kurt Huber und Frau - München - Ungererstr. 86/4", rückseitig in Tinte von Hubers Hand: "danken der verehrten lieben Familie Neuner herzlich für die liebenswürdigen Glückwünsche. Mit ergebensten Grüssen", am Unterrand datiert "2.10.30". Gedruckte Karte (Maße 11,5 x 17,2 cm), "Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Dr. Kurt Huber a.v. Univ.-Professor - Clara Huber geb. Schlickenrieder - München im Oktober 1929 - Ungererstr. 86/4". Gelocht, etwas fleckig. Dazu ein Papierabschnitt, adressiert an "Frau Clara Huber - Gräfelfing - Kurt-Huber-Str. 5/I" von unbekannter Hand, sowie ein Reprofoto Kurt Hubers.
Kurt Huber studierte nach seinem Abitur in Stuttgart an der Münchner LMU Musikwissenschaften und promovierte 1917. Im folgenden Psychologie-Studium habilitierte er 1920 und wurde 1926 außerordentlicher Professor an der Uni in München. Eine in der Kindheit erlittene Nervenkrankheit sowie Denunziationen aufgrund seiner parteifeindlichen Haltung verhinderten 1933 eine ordentliche Professur; 1940 wurde Huber durch das NSDAP-Gauamt München zwar als "bedenklich" eingestuft, durfte dennoch an der Uni lehren. 1942 gewannen ihn Hans Scholl und Alexander Schmorell für die "Weiße Rose" und schon im Januar 1943 entstand das fünfte Flugblatt der Widerstandbewegung gemeinsam mit Kurt Huber. Huber entwarf auch das sechste Flugblatt, das der "Weißen Rose" zum Verhängnis wurde, als die Geschwister Scholl beim Verteilen an der LMU erwischt wurden. Nach seiner Verurteilung durch den Volksgerichtshof wurde Huber am 13. Juli 1943 in München-Stadelheim hingerichtet.
Condition: II - III
Kategorie des Auktionshauses: | Widerstand im Dritten Reich |
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Kategorie des Auktionshauses: | Widerstand im Dritten Reich |
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Adresse der Versteigerung |
Hermann Historica Bretonischer Ring 3 85630 Grasbrunn / München Deutschland | ||||||||||||||
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Vorschau | |||||||||||||||
Telefon | +49 (0)89 5472 649 0 | ||||||||||||||
Fax | +49 (0)89 5472 64999 | ||||||||||||||
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