ID 270339
Los 2041 | Schliepstein, Gerhard
«Zusammenbruch».
Um 1928. Bronze, dunkel patiniert. Auf der Plinthe signiert
H. 33, B. 42 cm.
«Der in den Tierplastiken noch stark betonte Realismus ist hier schon gänzlich verlassen. Die [...] Motive[] aus der Märchenwelt erzwingen hier bei Schliepstein eine neue Formensprache. [...] Hier hat die reine plastische Form ihre Funktion im Raum. Hier erklingt der Raum durch die Plastik. [Schliepstein] schuf hier einen zweckbestimmten Akt, der die ungeheure raumschaffende und raumdeutende Fähigkeit des Aktbildes mit der Deutlichkeit und Griffsicherheit eines Schulbeispieles kundtut. Die weiche, malerische Unpräzision, die Schliepsteins Vorkriegsplastiken noch anhaftet [...] ist hier abgestreift zugunsten einer festen Umrissenheit und Bestimmtheit der Struktur.» aus: Müller 1930, S. 37.
Authentifizierung: Wir danken Frau Andrea Müller-Fincker, Ditzingen, Verfasserin des Werkverzeichnisses, für die wissenschaftliche Beratung via E-Mail, anhand von Photos, 05.11.2019. Das Werk wird in dem sich in Bearbeitung befindenden Werkverzeichnis aufgeführt.
Provenienz: Privatsammlung Berlin.
Literatur: Erwin Müller (Herausgabe), Die Wiedergeburt des Porzellans, Eine kultur- und kunstpsychologische Einführung in die Porzellanplastik Gerhard Schliepsteins, München 1930 (vgl.).
| Kategorie des Auktionshauses: | Klassische Moderne |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Klassische Moderne |
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