ID 1565633
Los 651 | Westerwälder Schraubflasche mit Wappen
Schätzwert
900EUR € 900 – 1 800
Salzglasiertes, hellgraues Steinzeug mit kobaltblauer Bemalung. Auf rundem, ausgestelltem Fuß leicht gebauchter, vierseitiger Gefäßkörper und gerundete Schulter. In den Feldern vier verschiedene aufgelegte, teilw. identifizierbare Wappen: das Wappen der Grafen (und späteren Fürsten) zu Wied (dat. "1687"), das Wappen des Fürstenhauses von Nassau (mit Fürstenhut), Doppeladler mit Brustschild sowie ein weiteres Wappen (dat. "1692"). Das Wappen der Grafen zu Wied mit Monogramm "WR" für Wilhelm Remy. Auf der Schulter aufgelegte, dreikantige Palmetten. Schraubverschluss aus Zinn. H. 25 cm.
Hergestellt wurde die Schraubflasche von Wilhelm Remy (1662 Grenzhausen - 1729), der aus einer bedeutenden Westerwälder Töpferfamilie stammte. Remy war zunächst Töpfermeister ("Eulnermeister") in Grenzhausen, dann Handelsmann in Höhr und schließlich Kaufmann und 1712 (durch den Grafen Friedrich Wilhelm zu Wied-Neuwied ernannter) Hoffaktor in Vallendar.
Eine Schraubflasche desselben Töpfers befindet sich im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen.
Provenienz: Auflösung der Privatsammlung Horst Schach, Karlsruhe.
A German Westerwald salt-glazed, blue painted armorial stoneware bottle. Pewter-mounted. Dated "1687" and "1692'. One coat of arms with the monogram "WR" by the potter Wilhelm Remy.
Deutsch. Westerwald. Grenzhausen. Wilhelm Remy. 1692-um 1700.
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Kunstauktionshaus Schloss Ahlden GmbH Große Str. 1 29691 Ahlden(Aller) Deutschland | ||||||||||||||
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