kuh

Beate Kuhn ist eine deutsche Keramikbildhauerin.
Sie hatte einen beispiellosen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Nachkriegskeramik, als sie Mitte der 1960er Jahre die Gebrauchskeramik zugunsten der freien Kunst aufgab.
Nach ihrem Studium an der Werkkunstschule in Wiesbaden gründete sie 1957 ihre eigene Werkstatt in Düdelsheim und entwickelte einen bereits unverwechselbaren eigenen Stil. Hier entstehen Beate Kuhns Skulpturen aus einzelnen handgeschnitzten und gemeißelten Elementen, die sie zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügt. Dieses stilistische Prinzip der Aneinanderreihung geometrischer Körper übertrug sie auf ihre Entwürfe für großformatige Keramikbrunnen.
Die charakteristischen Werke der Künstlerin sind in jeder herausragenden Sammlung zu finden. Die enorme Zahl der ihr verliehenen Preise unterstreicht die Anerkennung und Wertschätzung, die sie genossen hat.



Joseph Wenglein war ein deutscher Maler, der oft als einer der letzten bedeutenden Landschaftsmaler der Münchner Schule des 19. Jahrhunderts bezeichnet wird.
Parallel zu seinem Jurastudium studierte Joseph Wenglein an der Akademie der Bildenden Künste in München. Danach widmete er sich ganz der Kunst und wurde Schüler des Landschaftsmalers Johann Gottfried Steffan. Auf dessen Empfehlung hin wird Wenglein einige Zeit später Schüler des Malers Adolf Heinrich Lier, dessen koloristische Tendenzen, die auf den Ausdruck tiefer Stimmungen abzielen, ihn besonders ansprechen.
Josef Wenglein verstand es, den Wechsel des Tageslichts, besonders im Frühjahr und Herbst, mit feinem Gespür für kleinste atmosphärische Schwankungen wiederzugeben und den grauen Wohlfühlton der bayerischen Hochebene in allen Nuancen meisterhaft zu variieren.





































































