ID 1542612
Los 49 | Porträtstudie
Schätzwert
€ 4 000 – 6 000
Die Zeichnung erinnert stark an den Stil von Gysis' Künstlerfreund Franz von Lenbach (1836-1904). Die beiden Künstler verband eine tiefe Freundschaft. So schrieb Lenbach beispielsweise das Vorwort zur Künstlermonographie Gysis ein Jahr nach dessen Tod. Zudem verewigte Lenbach eine Tochter Gysis gemeinsam mit seiner Tochter Marion in einem Doppelporträt aus dem Jahr 1899 (heute im Frye Art Museum in Seattle, Inv.-Nr. 1952.101). Mit dieser Zeichnung adaptiert Gysis den Zeichenstil seines Freundes, womit Gysis nicht nur der Person Lenbachs Tribut zollt, sondern auch dessen künstlerischem Stil.
Literatur: Robert Ferdinand Piloty, Nikolaus Gysis - Biographische Skizze. In: Die Kunst unserer Zeit, Bd. 8, Vol. 1, 1897, S. 77-92, hier S. 91. - Didaskalou, Konstantinos, Der Münchner Nachlass von Nikolaus Gysis, München 1993, S. 114, Nr. Z 580, Abb. 171: Dort unter Nennung von Penelope Gysis als mögliche Dargestellte und datiert vor 1897.
Ausstellung: Municipal Art Gallery Thessaloniki, Nikolaos Gysis (1842-1901), Ausst. 1999, Kat.-Nr. 87. - Didaskalou, Konstantinos (Hg.), Gysis in Tinos, Ausst. 2001, Kat.-Nr. 21.
Provenienz: Aus dem Münchner Nachlass des Künstlers.
| Künstler: | Nikolaus Gysis (1842-1901) |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Grafik 19. bis 20. Jahrhundert |
| Künstler: | Nikolaus Gysis (1842-1901) |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Grafik 19. bis 20. Jahrhundert |
| Adresse der Versteigerung |
Kunstauktionshaus Neumeister Barer Str. 37 80799 München Deutschland | ||||||||||||||
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| Vorschau | |||||||||||||||
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| Aufgeld | 30% | ||||||||||||||
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