Süddeutsch. Große Prunkschatulle mit Wappen

Los 675
21.05.2026 10:00UTC +02:00
Classic
AuctioneerVAN HAM Kunstauktionen GmbH
VeranstaltungsortDeutschland, Köln
Aufgeld32%
ID 1576080
Los 675 | Süddeutsch. Große Prunkschatulle mit Wappen
Schätzwert
€ 4 000 – 6 000
GROßE PRUNKSCHATULLE MIT WAPPEN.

Süddeutsch


Herkunftsort: Wohl Augsburg.
Datierung: Datiert 1729.
Material: Nussbaum und Nussbaumwurzel furniert mit Ahorn, Buchsbaum u.a. intarsiert. Bronze und feuervergoldete Bronze, Metall versilbert und vergoldet, Papier.
Beschreibung: Rechteckiger Korpus auf vier kräftigen, in Bronze gegossenen Tatzenfüßen. Auf allen vier Seiten feine, verkröpfte Bastionsfüllungen mit ornamentalen Einlagen. Vor den abgeschrägten Ecken jeweils eine gedrehte Säule mit Akanthuskapitell vorgestellt. An den Seiten meisterlich gearbeitete, scharnierte Handhaben mit Maskarons. Das feuervergoldete Schlüsselschild ebenso mit Maskaron zwischen Voluten und Blattwerk gearbeitet. Der scharnierte Deckel mittig gestuft ansteigend und mit einer kleinen kugelförmigen Bekrönung. Die Innenseite mit dunkelgrünem, leicht strukturiertem Papier ausgeschlagen. Die Scharniere außergewöhnlich kostbar und aufwändig gearbeitet und fungieren als Zierelemente fungierend. Die Beschläge des Deckelscharniers zeigen versilberte Voluten und Muscheldekor auf vergoldetem Grund. In der Mitte des Deckels der Schlossbeschlag mit Maskaron und sich zugewandten Löwen. Dazwischen ein Allianzwappen mit Adler und Kreuz bzw. verschiedenen Werkzeugen. Dann die Jahreszahl 1729 und, leicht versteckt, das Monogramm "MK".
Maße: 37x48x37 cm.

Beschreibung:
Rechteckiger Korpus auf vier kräftigen, in Bronze gegossenen Tatzenfüßen. Auf allen vier Seiten feine, verkröpfte Bastionsfüllungen mit ornamentalen Einlagen. Vor den abgeschrägten Ecken jeweils eine gedrehte Säule mit Akanthuskapitell vorgestellt. An den Seiten meisterlich gearbeitete, scharnierte Handhaben mit Maskarons. Das feuervergoldete Schlüsselschild ebenso mit Maskaron zwischen Voluten und Blattwerk gearbeitet. Der scharnierte Deckel mittig gestuft ansteigend und mit einer kleinen kugelförmigen Bekrönung. Die Innenseite mit dunkelgrünem, leicht strukturiertem Papier ausgeschlagen. Die Scharniere außergewöhnlich kostbar und aufwändig gearbeitet und fungieren als Zierelemente fungierend. Die Beschläge des Deckelscharniers zeigen versilberte Voluten und Muscheldekor auf vergoldetem Grund. In der Mitte des Deckels der Schlossbeschlag mit Maskaron und sich zugewandten Löwen. Dazwischen ein Allianzwappen mit Adler und Kreuz bzw. verschiedenen Werkzeugen. Dann die Jahreszahl 1729 und, leicht versteckt, das Monogramm "MK".

Bei der hier vorliegenden Schatulle könnte es sich ursprünglich um eine Zunftlade gehandelt haben. Anhand der beiden Wappen wäre es möglich, dass sie einst einer Tischlerzunft gehört haben könnte.

Provenienz:
Privatsammlung Nordrhein-Westphalen. Erworben im Mai 1957 und, laut einem beiliegenden Schreiben des Vorbesitzers, zuvor im Besitz eines der Grafen von Luxburg, der in dieser Schatulle seine Orden verwahrt haben soll.

Literatur:
Heinrich Kreisel: Die Kunst des deutschen Möbels, Band 1, München 1968.
Für den Vergleich mit einzelnen Dekorelementen siehe Abb. 504 und 506.

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#Süddeutsch #Deutschland #Kunstkammer.

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