ID 112417
Los 332 | Unbekannt
Schätzwert
€ 2 000 – 3 000
Bildnis eines wittelsbachischen Prinzen Halbfigur in Kürass und mit rotem Mantel. Nach links vor Vorhangdraperie stehend. Öl auf Leinwand 88 x 73 cm. Doubliert. Restauriert. Beschädigt. Markante physiognomische Merkmale lassen den Dargestellten jungen Offizier als wittelsbachischen Prinzen einordnen. Ein Vergleich mit Louis Silvestres bekanntem Bildnis des Emmanuel-François-Joseph Comte de Bavière, gen. Chevalier de Bavière, Marquis de Villacerf (1695-1747) lässt Parallelen nicht nur hinsichtlich der Gesichtsform und des Konturs der Lippen erkennen, sondern unterstützt eine solche Identifizierung auch hinsichtlich der auffallend schlanken Nase. Der Chevalier de Bavière entstammte der außerehelichen Beziehung des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel von Bayern mit Agnes Le Louchier (verh. Gräfin von Arco). Bereits im Geburtsjahr legitimierte der Kurfürst seinen Sohn als "Eques Bavariae". Schon früh war der Chevalier für die militärische Laufbahn vorgesehen, 1709 wurde ihm als Inhaber das "Régiment d'Infanterie de Royal Bavière" übertragen. Vgl. "Kurfürst Max Emanuel - Bayern un Europa um 1700". Ausst.-Kat. Schleißheim, 2. Juli - 3. Oktober 1976. München 1976, Bd. II, S. 177, Kat.-Nr. 408 (mit Farbtafel XVIII): zu Louis Silvestres Bildnis des Chevalier de Bavière aus dem Jahre 1707.
Doubliert. Restauriert Besch.
88 x 73 cm
Literatur: Unbekannt
| Kategorie des Auktionshauses: | Gemälde 15.-18. Jahrhundert |
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| Kategorie des Auktionshauses: | Gemälde 15.-18. Jahrhundert |
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| Adresse der Versteigerung |
Kunstauktionshaus Neumeister Barer Str. 37 80799 München Deutschland | ||||||||||||||
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