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École de Paris

Die Pariser Schule ist ein Begriff, der mehrere Generationen von Künstlern - Franzosen und Immigranten - umfasst, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Paris lebten und arbeiteten. Diese Künstlergemeinschaft wurde durch ihre Vielfalt und Offenheit für unterschiedliche Stile und Nationalitäten geprägt.

Die Pariser Schule wurde erstmals 1925 von André Warnod in der Literaturzeitschrift Comœdia erwähnt. Zu den namhaften Künstlern gehörten Pierre Bonnard, Henri Matisse, Pablo Picasso und Marc Chagall. Diese Künstler experimentierten mit verschiedenen Stilen wie Kubismus, Orphismus, Surrealismus und Dada.

Ein bedeutender Teil der Pariser Schule waren jüdische Künstler, die als "Jüdische Schule von Paris" oder "Schule von Montparnasse" bekannt wurden. Diese Gruppe war stilistisch vielfältig, wobei einige Künstler wie Louis Marcoussis im kubistischen Stil arbeiteten, während andere mehr auf den Ausdruck von Stimmungen als auf formale Struktur setzten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die Nouvelle École de Paris, die sich vor allem der Abstrakten Malerei widmete. Zu dieser Gruppe zählten Künstler wie Jean Dubuffet, Pierre Soulages und Nicolas de Staël. Diese Phase der Pariser Schule war gekennzeichnet durch Stile wie Tachismus und lyrische Abstraktion, die europäische Parallelen zum amerikanischen Abstrakten Expressionismus bildeten.

Die Pariser Schule spielte eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der modernen Kunst und beeinflusste eine Vielzahl von Kunstbewegungen. Für Sammler und Kunstexperten bieten die Werke dieser Künstlergruppe tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Um mehr über die Pariser Schule zu erfahren und über aktuelle Ausstellungen, Verkäufe und Auktionsereignisse informiert zu werden, melden Sie sich für unsere Updates an.

Land:Frankreich
Beginn des Zeitraums:1900
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