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Bernhard Pankok, mit vollem Namen Bernhard Wilhelm Maria Pankok, war ein deutscher Maler und Grafiker, Designer, Kunstgewerbler und Architekt des Jugendstils.
Nach einer Ausbildung zum Maler und Restaurator studierte Bernhard Pankok Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie, dann in Berlin. Ab 1892 arbeitete er in München in seinem eigenen Malatelier und illustrierte unter anderem für die Zeitschriften Pan und Jugend. Pancock gehörte zu den Gründern des Münchner Vereins der Kunsthandwerkstätten.
1897 begann Pankok mit dem Entwurf von Möbeln und stellte seine Arbeiten auf zahlreichen Ausstellungen aus, unter anderem auf der wegweisenden Exposition Universelle et Internationale 1900 in Paris. Im selben Jahr beauftragte der Kunsthistoriker Konrad Lange Bernhard Pancock mit dem Entwurf für das Haus Lange; er war auch sonst viel als Architekt tätig und entwarf weitere Gebäude in Stuttgart.
Pankok war produktiv und vielseitig: Er entwarf Bühnenbilder für Opernbühnen und Salons für Ozeandampfer und sogar die Passagierkabinen von Zeppelinen, arbeitete als Architekt, Möbeldesigner, Innenarchitekt, Maler und Grafiker. Im Jahr 1907 war er Mitbegründer des Deutschen Werkbundes. 1901 erhielt er einen Lehrauftrag an der Königlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Stuttgart, deren Leiter er 1913 wurde und die er in dieser Funktion mit der Kunstgewerbeschule zusammenlegte.


Beate Kuhn ist eine deutsche Keramikbildhauerin.
Sie hatte einen beispiellosen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Nachkriegskeramik, als sie Mitte der 1960er Jahre die Gebrauchskeramik zugunsten der freien Kunst aufgab.
Nach ihrem Studium an der Werkkunstschule in Wiesbaden gründete sie 1957 ihre eigene Werkstatt in Düdelsheim und entwickelte einen bereits unverwechselbaren eigenen Stil. Hier entstehen Beate Kuhns Skulpturen aus einzelnen handgeschnitzten und gemeißelten Elementen, die sie zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügt. Dieses stilistische Prinzip der Aneinanderreihung geometrischer Körper übertrug sie auf ihre Entwürfe für großformatige Keramikbrunnen.
Die charakteristischen Werke der Künstlerin sind in jeder herausragenden Sammlung zu finden. Die enorme Zahl der ihr verliehenen Preise unterstreicht die Anerkennung und Wertschätzung, die sie genossen hat.










































































