kubismus

André Lhote, ein französischer Maler, Bildhauer, Kritiker und Kunstlehrer, spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Kubismus. Geboren am 5. Juli 1885 in Bordeaux und verstorben am 24. Januar 1962 in Paris, studierte er an der École des Beaux-Arts in Bordeaux, bevor er sich ganz der Malerei zuwandte und nach Paris zog, wo er in die Kunstbewegung des Kubismus eintauchte.
André Lhote war nicht nur für seine eigenen kubistischen Werke bekannt, sondern auch als einflussreicher Lehrer, der in seiner eigenen Akademie in Montparnasse und an anderen Pariser Kunsthochschulen unterrichtete. Zu seinen Schülern zählten bedeutende Künstler wie Henri Cartier-Bresson. Lhote trug durch seine theoretischen Schriften und Kunstkritiken maßgeblich zur Diskussion und Verbreitung des Kubismus bei.
Seine Kunstwerke, darunter das Gemälde "Französische Landschaft" von 1912, befinden sich in namhaften Museen wie dem Musée des Beaux-Arts de Bordeaux und dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. André Lhote wurde für sein Schaffen mit dem Grand Prix National de Peinture im Jahr 1955 geehrt und hatte eine bedeutende Rolle in der internationalen Kunstgemeinschaft.
Für Sammler und Kunstexperten bleibt André Lhotes Werk eine unverzichtbare Quelle der Inspiration und ein wichtiger Teil der Kunstgeschichte. Sein Einfluss auf die kubistische Bewegung und die Kunstpädagogik ist unbestreitbar und sein Erbe lebt in den Werken seiner Schüler und Bewunderer fort.
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Walter Dexel war ein deutscher Maler, Werbegrafiker, Designer, Verkehrsplaner und Publizist. Er wirkte auch als Kunsthistoriker und leitete während des Zweiten Weltkriegs ein Museum in Braunschweig.





Jiří Kolář war ein tschechischer Dichter, bildender Künstler und politischer Aktivist.
Jiří Kolář wurde populär durch die Synthese verschiedenster Kunstarten wie Poesie, Collagen, Assemblagen und Objekte. Er zerlegte Wörter und Bilder und setzte diese wieder neu zusammen. Kolář arbeitete mit den unterschiedlichsten Materialien, überwiegend mit Bild-Reproduktionen und Textkopien. Die von Kolář erfundenen und modifizierten Collagetechniken ermöglichten ihm, das Ausgangsmaterial zu einem poetischen Instrument zu machen und das Aussagepotenzial immer aufs Neue zu variieren. Mit Humor, aber auch Ironie, und mit versteckter Kritik, setzte Kolář sein individuelles Weltbild zusammen. Von den surrealistischen Anfängen über Dada – seine Gefundenen Collagen zitieren Marcel Duchamps Objets trouvés – nahm er Anregungen auf und integrierte diese in sein eigenes Werk. Er verwendete zudem Anregungen des Informel, Konstruktivismus, Lettrismus, der kinetischen und konzeptuellen Kunst. Er arbeitete mit Schere und Skalpell, mit Kleber und dem die Farbe ersetzenden bedruckten Papier. Hiermit brachte Kolář durch seine neu geschaffenen Formen der Collage eine universelle, sprachlich nicht gebundene Evidenz des poetischen Ausdrucks in die bildenden Kunst ein. Jiří Kolář gehörte zu der Gruppe der einflussreichsten und bekanntesten tschechischen bildenden Künstler. Seine bei Sammlern geschätzten Grafiken sind besonders in Frankreich außerordentlich beliebt.





















































































