Porträt Mexiko


Manuel Álvarez Bravo war ein visionärer mexikanischer Fotograf, dessen Werke das kulturelle Erbe Lateinamerikas anschaulich illustrieren. Seine einzigartige Perspektive auf das Leben und seine herausragenden fotografischen Fähigkeiten haben Generationen von Fotografen auf der ganzen Welt inspiriert.
Alvarez Bravo war bekannt für seine Experimente mit Licht und Schatten, Komposition und Form. Seine surrealen Fotografien sind oft geheimnisvoll und rätselhaft, spiegeln aber auch die Schwierigkeiten und Widersprüche der mexikanischen Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20.
Alvarez Bravos Werk verbindet auf wunderbare Weise ästhetische Schönheit mit einem tiefgreifenden sozialen Kontext. Sein Werk inspiriert nicht nur durch seine Schönheit, sondern erinnert auch daran, wie wichtig es ist, das kulturelle Erbe und die Geschichte eines Volkes zu bewahren.


James Brown war ein US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Graphiker. Das malerische Werk Browns verbindet gestische Abstraktion mit figürlichen Bildzeichen, wobei er Einflüsse regionaler Volks- und Stammeskunst mit Elementen der Klassischen Moderne verbindet. In seinen Zeichnungen und Gouachen entwickelt Brown biomorphe Formen, wobei er Strukturen umsetzt, die er in der Natur aufgefundenen hat. Ab 1990 ist die Collage ein weiteres bedeutendes Ausdrucksmittel. 1995 widmete die Galleria Civica di Arte Contemporanea in Trient Brown eine umfangreiche Retrospektive.


Alfredo Castañeda war ein mexikanischer surrealistischer Maler.
Castañeda interessierte sich seit seiner Kindheit für die Malerei und das Zeichnen, wurde aber zunächst Architekt und erwarb einen Abschluss in Architektur an der Universität von Mexiko. Während seines Studiums setzte er die Malerei als Hobby fort, das er im Laufe der Jahre immer ernsthafter betrieb. An der Universität lernte Alfredo den Maler, Bildhauer und Architekten Matthias Geritz sowie das Werk von René Magritte kennen. Beide spielten eine große Rolle in der Weltanschauung des jungen Künstlers.
Nach seinem Studium arbeitete Castañeda als Architekt und hatte 1969 seine erste Einzelausstellung in der Galeria de Arte Mexicano. Seine Werke wurden auch international mehrfach in den Vereinigten Staaten und in vielen lateinamerikanischen Ländern, darunter Mexiko, ausgestellt. Seine Werke sind in Sammlungen und Museen in ganz Amerika, Europa und Asien vertreten.
Alfredo Castañeda ist bekannt für seine surrealistischen Gemälde, oft Porträts. In vielen seiner Gemälde erscheint dieselbe Person, manchmal in mehreren Versionen ihrer selbst. Diese Person (die oft dem Künstler selbst ähnelt) scheint in einem endlosen Dialog mit sich selbst zu stehen, in den auch der Betrachter einbezogen wird.


Corzas Eltern stammten aus der Stadt Quecholac/Puebla und lebten bereits in Mexiko-Stadt, als er zur Welt kam. Er studierte von 1951 bis 1955 Malerei an der Escuela Nacional de Pintura, Escultura y Grabado „La Esmeralda“ in seiner Heimatstadt und anschließend für drei Jahre Freskenmalerei und Aktmalerei in Italien. In Europa ließ er sich stark von den dortigen Kunstrichtungen der verschiedenen Epochen beeinflussen. 1958 gewann er in Rom den Internationalen Preis der Kunstfestival der Via Margutta und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. In Mailand fand in der Galleria Trentadue seine erste Einzelausstellung statt. Zudem beteiligte er sich an verschiedenen Gruppenausstellung.


Frida Kahlo de Rivera, geboren als Magdalena Carmen Frida Kahlo y Calderón, war eine mexikanische Malerin, bekannt für ihre lebendigen Selbstporträts und Werke, die tief in die mexikanische Kultur und Tradition eintauchen. Ihr einzigartiger Stil vereint Elemente des Naiven, des Magischen Realismus und des Surrealismus und stellt oft Fragen zu Identität, Postkolonialismus, Geschlecht, Klasse und Rasse in der mexikanischen Gesellschaft.
Kahlos Werke zeichnen sich durch starke autobiografische Elemente und eine Mischung aus Realismus und Fantasie aus. Ihr Interesse für Politik und Kunst führte sie zur Mexikanischen Kommunistischen Partei, wo sie den berühmten mexikanischen Künstler Diego Rivera traf, den sie später heiratete. Ihre Ehe war geprägt von Leidenschaft und künstlerischer Zusammenarbeit, aber auch von Konflikten und Kahlos gesundheitlichen Herausforderungen.
Zu ihren bemerkenswerten Werken gehören „Die zwei Fridas“ (1939), „Selbstporträt mit Dornenhalskette und Kolibri“ (1940) und „Die gebrochene Säule“ (1944). Diese Werke sind nicht nur in ihrer bildlichen Darstellung kraftvoll, sondern auch in ihrer Fähigkeit, komplexe persönliche und gesellschaftliche Themen anzusprechen. Kahlos Werke wurden in bedeutenden Museen und Galerien weltweit ausgestellt, darunter das Museum of Modern Art und das Frida Kahlo Museum, auch bekannt als La Casa Azul, ihr ehemaliges Zuhause in Coyoacán, Mexiko.
Kahlo bleibt eine faszinierende Figur in der Kunstgeschichte, deren Werk und Leben nach wie vor Kunstsammler und Experten fesseln. Für regelmäßige Updates zu neuen Produkten, Verkaufs- und Auktionsereignissen im Zusammenhang mit Frida Kahlo, melden Sie sich für unseren Newsletter an. Bleiben Sie informiert und entdecken Sie die Welt dieser außergewöhnlichen Künstlerin weiter.


María del Carmen Mondragón Valseca, auch bekannt unter ihrem Pseudonym Nahui Olin, war eine mexikanische Künstlerin, Modell und Dichterin.
Carmen Mondragon wurde mit der Avantgarde-Bewegung in Verbindung gebracht und war für ihren unkonventionellen Lebensstil und ihre freimütige Persönlichkeit bekannt. Ihre Beiträge zum mexikanischen Modernismus und ihre Rolle als Muse für berühmte Künstler und Schriftsteller festigten ihren Status als kulturelle Ikone.
Nahua Olins Privatleben und ihre Beziehungen waren ebenso unkonventionell. Sie hatte Affären mit berühmten Künstlern, darunter Diego Rivera und Gerardo Murillo (Dr. Atl), die ihren künstlerischen Ausdruck und ihre Weltanschauung beeinflussten. Ihre Auseinandersetzung mit Liebe, Begehren und Identität durch ihre Kunst und ihre persönlichen Erfahrungen haben sie zu einem Symbol für weibliche Ermächtigung und sexuelle Befreiung gemacht.


Diego María de la Concepción Juan Nepomuceno Estanislao de la Rivera y Barrientos Acosta y Rodríguez, bekannt als Diego Rivera, war ein bedeutender mexikanischer Maler. Seine umfangreichen Fresken trugen entscheidend zur Begründung der Wandmalerei-Bewegung in Mexiko und international bei. Rivera war nicht nur durch seine Kunst, sondern auch durch sein bewegtes Privatleben bekannt, darunter seine Ehen mit Frida Kahlo und anderen, sowie seine politischen Überzeugungen, die oft in seinen Werken zum Ausdruck kamen.
Geboren am 8. Dezember 1886 in Guanajuato, Mexiko, in eine wohlhabende Familie, begann Rivera bereits im Alter von drei Jahren zu zeichnen. Sein künstlerisches Talent führte ihn nach Europa, wo er mit namhaften Künstlern des Montparnasse-Viertels in Paris verkehrte und sich künstlerisch weiterentwickelte. Trotz seiner zahlreichen Reisen und internationalen Erfolge blieb Rivera seiner mexikanischen Herkunft tief verbunden und nutzte seine Kunst, um soziale und politische Themen anzusprechen.
Riveras Arbeiten, darunter berühmte Murals wie "Detroit Industry Murals" und "Man at the Crossroads", zeugen von seinem Engagement für soziale Gerechtigkeit und seinen marxistischen Überzeugungen. Er erlangte internationalen Ruhm und Anerkennung, und seine Werke sind heute in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit zu finden. Die mexikanische Regierung erklärte Riveras Kunstwerke zu historischen Monumenten, und sein Einfluss auf die Kunstgeschichte ist unbestreitbar.
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Rufino del Carmen Arellanes Tamayo war ein mexikanischer modernistischer Künstler zapotekischen Ursprungs, ein Vertreter der mexikanischen Wandmalerei. Tamayo war Mitte des 20. Jahrhunderts in Mexiko und New York tätig und malte figurative Abstraktion mit surrealistischem Einfluss.