Animalisten


Ferdinand Gustaaf Willem Oldewelt war ein niederländischer Maler und Kunstpädagoge. Ferdinand Oldewelt wurde von 1871 bis 1878 an der Rijksakademie van beeldende kunsten Amsterdam ausgebildet, wo er unter der Leitung von August Allebé und Barend Wijnveld studierte. Danach setzte er sein Studium an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten van Antwerpen als Schüler von Charles Verlat fort. 1891 wurde er Schulleiter an der Kunstgewerbeschule in Haarlem, danach wurde er 1896 zum Direktor der Academie Minerva in Groningen ernannt. 1903 wurde er zum Schulleiter an der Academie van Beeldende Kunsten en Technische Wetenschappen in Rotterdam berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1922 tätig war. Er war unter anderem Lehrer von Pieter den Besten, Gesina Boevé, Alida van Houten, Hermann Mees, Henri Minderop und Johannes Hendrik Eduard Schilling. 1890 war er einer der ersten Maler, die im späteren Künstlerdorf Laren malten, ließ sich dort aber erst 1922 nieder. Er wurde Mitglied der Larener Schule. Oldewelt war Mitglied von „Arti et Amicitiae“ und „Pulchri Studio“


Balthasar Paul Ommeganck war ein herausragender flämischer Maler von Landschaften und Tieren. Durch seine Arbeit als Künstler und Lehrer sowie als Gründer von Kunstinstitutionen gab er der Landschaftsmalerei in den Niederlanden wichtige Impulse.
Balthasar Paul Ommeganck war nicht nur für seine erfolgreichen Werke bekannt, die hohe Preise erzielten, sondern auch für seine detaillierte Naturbeobachtung. Er kombinierte in seinen Werken das Licht der niederländischen italienisierenden Maler des 17. Jahrhunderts mit genauer Naturbeobachtung und schuf so eine Synthese aus Realismus und idealisierter Naturdarstellung. Seine bevorzugten Motive waren hügelige Landschaften, die er hauptsächlich auf Holztafeln malte.
In seiner Karriere passte sich Balthasar Paul Ommeganck den neuen politischen Bedingungen der französischen Besatzung gut an. 1796 wurde er Professor an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen und war an der Gründung dieser Institution beteiligt. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, darunter in den Pariser Salons und in Kunstsalons in Brüssel und Antwerpen.
Bemerkenswert ist auch sein Beitrag zur Wiedererlangung der während der französischen Besatzung gestohlenen Kunstwerke. 1815 wurde er Mitglied des königlich-niederländischen Instituts und Ritter des Ordens des belgischen Löwen.
Balthasar Paul Ommegancks Werke sind in mehreren Museen zu sehen, darunter im Louvre in Paris, im Museum der Schönen Künste von Lyon und im Victoria and Albert Museum in London.
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Witali Nikolajewitsch Onkow (russisch: Виталий Николаевич Оньков) war ein sowjetischer und permischer Künstler aus Komi aus dem letzten Drittel des zwanzigsten und frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts. Er ist als Grafiker und Bildhauer bekannt.
Witali Onkow schuf Werke, die die Natur und die Fauna der Region sowie Elemente der heidnischen und pseudochristlichen Mythologie der Perm-Komi widerspiegeln. Der Künstler schuf zahlreiche Gemälde und grafische Werke, darunter auch Zeichnungen mit Volksmotiven aus Perm und Komi. Er war auch einer der Autoren des Wappens und der Flagge des Permisch-Komi-Autonomen Bezirks der Russischen Föderation.




Wiktor Alexandrowitsch Otijew (russisch: Виктор Александрович Отиев) war ein sowjetischer und russischer Künstler der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er ist als Maler, Landschaftsmaler und Tiermaler bekannt.
Wiktor Otijew arbeitete in verschiedenen Genres, darunter Porträts, Landschaften und Studien nach dem Leben. Eines seiner Lieblingsthemen war die Reiterei. Sein Stil entwickelte sich von einem breiten, energischen Pinselstrich in seinen Werken der 1950er und 1960er Jahre zu einem dekorativen und grafischen Stil in der Folgezeit. In den Werken der 1980er Jahre konzentrierte sich Otjiew auf Farbe, dekorative Flächen und die rhythmische Organisation des Raums.
Die Werke des Meisters befinden sich in Museen und Privatsammlungen in aller Welt.

















