Naturalismus


Aimé-Jules Dalou war ein französischer Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Er ging in die Geschichte als Verfechter des Realismus in der Weltkunst ein. Berühmt wurde er durch seine monumentalen Bronzedenkmäler, von denen sich die meisten in Paris befinden.
Aimé-Jules Dalou, der von seinen Eltern in einem Geist der Ablehnung sozialer Ungerechtigkeit erzogen wurde, brachte während seiner gesamten Laufbahn in seiner Kunst seine Sympathie für die Arbeiterklasse zum Ausdruck. Die Helden seiner Werke waren oft einfache französische Werktätige, und der Meister selbst war ein lebenslanger Anhänger der Ideen des republikanischen Sozialismus, für den er verfolgt wurde.
Dalous Karriere war von Höhen und Tiefen geprägt. Er wurde mit der französischen Ehrenlegion in drei Klassen ausgezeichnet und erhielt den Grand Prix der Weltausstellung von 1899 für sein Denkmal Der Triumph der Republik. Er gehörte auch zu den Gründern der Société Nationale des Beaux-Arts und war der erste Leiter der Abteilung für Bildhauerei in dieser kreativen Vereinigung.


Alphonse Daudet war ein französischer Schriftsteller und Romanautor, berühmt für seine emotionalen Erzählungen des ländlichen Lebens im Süden Frankreichs. Geboren 1840 in Nîmes, erlebte er eine Jugend geprägt von familiären finanziellen Schwierigkeiten, die seine Werke tief beeinflussten.
Alphonse Daudet ist vor allem für seine regionalistischen Skizzen der Provence und seine Rolle in der Entwicklung des 19. Jahrhunderts Theaters bekannt. Seine Werke wie "Lettres de mon moulin" und "Le Petit Chose" reflektieren eine Mischung aus romantischer Verklärung und sozialkritischer Schärfe, die seine literarische Handschrift auszeichnen.
In den Pariser Literaturkreisen etabliert, verband Alphonse Daudet seine literarische Tätigkeit mit persönlichen Erfahrungen und Begegnungen, die in seinen Geschichten einen lebendigen Ausdruck fanden. Seine Arbeiten umfassen neben Romanen auch Dramen und Kurzgeschichten, die bis heute das Bild der französischen Literatur mitprägen.
Für Sammler und Experten in Kunst und Antiquitäten bietet Alphonse Daudets Oeuvre einen tiefen Einblick in die Kultur und Geschichte Frankreichs, bereichert durch seine einzigartige Erzählkunst und seine Fähigkeit, die Essenz des provenzalischen Lebens einzufangen.
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Jacques de Lalaing war ein anglo-belgischer Maler und Bildhauer, spezialisiert auf Tiere. Lalaing wuchs in England auf, bis er 1875 nach Brüssel zog. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er bei Jean-François Portaels und Louis Gallait an der Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel. Mit der Ermutigung von Thomas Vinçotte und Jef Lambeaux begann Lalaing 1884 mit der Bildhauerei. Als Maler arbeitete er weiterhin in einem realistischen, naturalistischen Stil, als Porträtmaler und schuf historische Szenen. Als Bildhauer schuf er allegorische Bronzen und Gedenkkunst. Zusammen mit seinen tierischen Bildhauerkollegen Léon Mignon und Antoine-Félix Bouré begründete Lalaing eine unverwechselbare belgische Tradition der Tierkunst, zu der der blühende Antwerpener Zoo Inspiration beitrug. 1896 wurde Lalaing Mitglied der Royal Academy, an der er studiert hatte, und war von 1904 bis 1913 deren Direktor. Seine Werke sind in den Sammlungen der Museen in Antwerpen, Brügge, Brüssel, Gent und Tournai vertreten.


François-Alfred Delobbe war ein französischer naturalistischer Maler.
Im Alter von 16 Jahren trat er in die École des Beaux-Arts de Paris ein und malte zunächst mythologische, orientalische und Genreszenen in einem akademischen Stil. Anschließend setzt er seine Studien im Atelier von William-Adolphe Bouguereau fort, der ihn ermutigt, sich auf mythologische Szenen und Porträtmalerei zu konzentrieren. Im Jahr 1861 debütiert Delobbe im Salon des Artistes Français mit einem Porträt seiner Mutter, das in der Pariser Presse ein positives Echo findet. In den 1860er Jahren hatte Delobbe weiterhin Erfolg auf dem jährlichen Salon.
In denselben Jahren wird er von der Regierung beauftragt, Fresken für das Rathaus des neuen 15. Arrondissements von Paris zu malen. Die Bedeutung dieses Großprojekts für die Karriere von Delobbe kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, mit ihm begann der Künstler den Aufstieg seiner Karriere.
In der Reifezeit seines Werks sind Delobbes bevorzugte Motive Kinder und junge Frauen bei der Arbeit: Sie sticken Spitzen oder sieben Getreide und wecken Assoziationen an die geliebte Bretagne. Die bretonischen Gemälde von Delobbe waren in den Pariser Salons viele Jahre lang sehr begehrt.


Paul Dom, geboren als Paulus Ludovicus Carolus Dom, ist ein belgischer und niederländischer Maler und Illustrator.
Er studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen, lebte in Belgien und den Niederlanden, erhielt 1936 die niederländische Staatsbürgerschaft und lebte den Rest seines Lebens in Den Haag.
Paul Dom war ein vielseitiger Künstler. Er arbeitete als Zeichner und Maler und malte Porträts, Stadtansichten und Genreszenen. Zugleich war er politischer Karikaturist und illustrierte Bücher. Zwischen 1917 und 1956 illustrierte Dom Hunderte von Büchern, hauptsächlich für Kinder.























