Edmund Spenser (1552 - 1599) - Foto 1

Edmund Spenser

Edmund Spenser war ein englischer Dichter der elisabethanischen Königinzeit.

Spenser studierte Latein und Griechisch sowie Literatur und Religion in Pembroke Hall an der Universität Cambridge. Im Jahr 1579 veröffentlichte er seine erste Gedichtsammlung, Shepherd's Calends. Er ist auch der Autor des großen englischen Epos The Fairy Queen (1596), einer phantastischen Allegorie, die die Tudor-Dynastie und Elizabeth I. verherrlicht, und des Sonettenzyklus Amoretti and Epithalamion (1595).

Neben seiner dichterischen Tätigkeit verfolgte Spenser eine politische Karriere und diente zunächst als Sekretär des Bischofs von Rochester und dann des Earl of Leicester, der ihn mit anderen Dichtern und Künstlern am Hof von Königin Elisabeth bekannt machte. Im Jahr 1580 wurde er zum Sekretär des Vizekönigs von Irland ernannt und schrieb später ein Pamphlet mit dem Titel A View of the Present State of Ireland.

Im Jahr 1598, während des Neunjährigen Krieges, wurde Spenser aus seiner irischen Heimat verbannt, starb 1599 in London und wurde in der Poets' Corner in der Westminster Abbey beigesetzt.

Edmund Spensers Gedichte zeichneten sich durch herausragende Kunstfertigkeit und lyrische Schönheit aus, ein Stil, der später als Spensersche Strophe bezeichnet wurde. Heute wird sein Werk weithin als einer der Hauptvertreter der englischen literarischen Renaissance betrachtet.

Geboren:1552, London, Vereinigtes Königreich
Verstorben:13. Januar 1599, London, Vereinigtes Königreich
Tätigkeitszeitraum: XVI. Jahrhundert
Spezialisierung:Dichter, Politiker
Genre:Lyrik
Kunst Stil:Renaissance

Schöpfer Renaissance

Hans Baldung (1484 - 1545)
Hans Baldung
1484 - 1545
Joachim Patinir (1483 - 1524)
Joachim Patinir
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Domenico Cresti (1559 - 1638)
Domenico Cresti
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Claudio Ridolfi (Veronese) (1560 - 1644)
Claudio Ridolfi (Veronese)
1560 - 1644
Francesco Segala (1535 - 1592)
Francesco Segala
1535 - 1592
Jean Duvet (1485 - 1562)
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Teodoro Riccio (1540 - 1603)
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Carletto Caliari (1570 - 1596)
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Giovanni Santi (1435 - 1494)
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Marcellus Coffermans (1520 - 1578)
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1520 - 1578
Juana Inés de la Cruz (1648 - 1695)
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Hans Memling (1430 - 1494)
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Melchior Pfintzing (1481 - 1535)
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Daniel Dumonstier (1574 - 1646)
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Vincenzo Tamagni (1492 - 1530)
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1492 - 1530
Juste de Juste (1505 - 1559)
Juste de Juste
1505 - 1559