Regisseure Deutschland


Alfred Ehrhardt war ein universell begabter deutscher Künstler. Er war Organist und Chorleiter, dann Lehrer für Musik und Kunst an einer Heilpädagogischen Schule, schließlich Lehrer für Zeichnen und Malen, bevor er Fotograf und Regisseur wurde.
Nachdem er das Wintersemester 1928-29 am Bauhaus Dessau verbracht hatte, wo er von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer entscheidend beeinflusst wurde, übertrug er das Bauhaus-Vorkurskonzept auf seinen Kunstunterricht mit Kindern und Jugendlichen, beginnend in der ersten Klasse bis zum Abitur. Auf der Grundlage dieser experimentellen Erfahrungen wurde er 1930 an die Landeskunstschule Hamburg berufen, wo er den ersten Vorkurs für Materialkunde außerhalb des Bauhauses aufbaute. Nachdem er 1933 von den Nationalsozialisten wegen seiner modernistischen Kunstauffassung von der Hochschule entlassen wurde, wandte er sich der Fotografie und dem Film zu.
Alfred Ehrhardt gilt als ein herausragender Vertreter der neuen objektiven Fotografie. Nach der Veröffentlichung von mehr als 20 Fotobüchern wurde er zu einem der erfolgreichsten Fotografen unter den ehemaligen Bauhaus-Künstlern. Mit seinen "absolut künstlerischen Filmen", die der Moderne trotzen und von der Avantgarde der 1920er Jahre inspiriert sind, zählt er zu den Altmeistern des Kultur- und Dokumentarfilms. Alfred Erhardt gilt als "Deutschlands bedeutendster Kulturfilmschaffender der Nachkriegszeit" und erhielt für seine über 50 Filme zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter vier Bundesfilmpreise.


Rebecca Horn ist eine deutsche Bildhauerin, Aktionskünstlerin und Filmemacherin. Ihre Arbeit bewegt sich oftmals im Grenzbereich verschiedener künstlerischer Disziplinen und umfasst Installationen, Performances, skulpturale Raum-Installationen, kinetische Objekte, poetische Texte, Film und Zeichnung. Rebecca Horn gilt international als eine der profiliertesten deutschen Künstlerinnen.


Johannes Siegfried Richter (deutsch: Johannes Siegfried Richter) oder Hans Richter war ein deutscher Maler, Grafiker, Avantgarde-Filmregisseur und Filmtheoretiker.
Hans Richter studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und anschließend an der Weimarer Akademie. Er stand der expressionistischen Gruppe Sturm nahe, die vom Kubismus beeinflusst war. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1916 in München. Von 1916 bis 1918 war er Mitglied der "Dada"-Gruppe in Zürich. Im Jahr 1922 kam er nach Berlin. Er drehte mehrere Filme, in denen er versuchte, mit abstrakten Mitteln Rhythmus und Bewegung zu vermitteln. 1933 stürmten die Nazis Richters Atelier in Berlin und beschlagnahmten oder zerstörten seine Arbeiten. Ihm wurde die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen und er wurde als "entarteter" Künstler und "Kulturbolschewist" bezeichnet. 1940 zog er in die Vereinigten Staaten. In New York lehrte er Film und setzte seine Filmexperimente fort.




Frances Scholz ist eine renommierte amerikanische und deutsche Künstlerin sowie Filmregisseurin, die für ihre vielseitigen Werke bekannt ist. Scholz, die von 1982 bis 1988 an der Hochschule der Künste in Berlin studierte, lebt und arbeitet heute in Köln. Ihre Kunstwerke bewegen sich zwischen Repräsentation und Abstraktion, wobei sie spontane Formen aus projizierten Bildern von Zeitungen und Büchern aufgreift und diese in direkter architektonischer Beziehung zu ihrer Umgebung auf Leinwand oder Wand fixiert.
Frances Scholz hat an zahlreichen Ausstellungen und Vorführungen teilgenommen, darunter bemerkenswerte Präsentationen wie "Frances Scholz: AMBOY" im Kitchen in New York (2017), "Orange You Glad You Can Read" in Los Angeles (2016), und "AMBOY" im Museum Ludwig in Köln (2016). Ihre Arbeiten reflektieren die Unmöglichkeit der Kunst, sich von globalen Geschichten zu isolieren, und bringen humorvoll und absichtlich Misserfolge, Mainstream-Kultur und meteorologischen Klimawandel in eine direkte Beziehung zur lokalen Realität.
Für Sammler und Experten in Kunst und Antiquitäten bietet Frances Scholz eine faszinierende Mischung aus künstlerischem Experiment, kultureller Reflexion und kritischer Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kultur. Ihre Werke laden dazu ein, die Grenzen zwischen Abstraktion und Repräsentation sowie Kunst und Alltag neu zu betrachten.
Um über neue Werke, Ausstellungen und Verkaufsereignisse von Frances Scholz informiert zu werden, empfehlen wir, sich für Updates anzumelden. Diese professionelle und unkomplizierte Möglichkeit garantiert, dass Sie stets aktuelle Informationen zu Frances Scholz' künstlerischem Schaffen erhalten.


Johann Wolfgang von Goethe war ein deutscher Dichter, Dramatiker, Romanautor, Naturphilosoph und Staatsmann, der weithin als der größte und einflussreichste Schriftsteller in der deutschen Sprache gilt. Sein Werk hatte einen tiefgreifenden und weitreichenden Einfluss auf die westliche Literatur, Politik und Philosophie vom späten 18. Jahrhundert bis heute. Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb 1832 in Weimar. Er studierte an der Universität Leipzig und der Universität Straßburg und war ab 1770 literarisch aktiv. Seine bedeutenden Werke umfassen unter anderem "Faust", "Die Leiden des jungen Werthers" und "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Goethe war auch in den Bereichen Botanik, Anatomie und Farbenlehre tätig und trug zur Planung des botanischen Parks in Weimar sowie zum Wiederaufbau des Herzoglichen Palais bei. Er war eng mit Friedrich Schiller befreundet, mit dem er die literarische Bewegung des Weimarer Klassizismus prägte.
Goethes Lektüreweise war nicht die eines Gelehrten, der nach Argumenten zur Analyse sucht, noch die eines Historikers, der an den Ideen großer Denker interessiert ist. Er lieh sich in einer synkretistischen Weise aus verschiedenen und sogar gegensätzlichen Denksystemen für die Konstruktion seiner Weltanschauung. Philosophisch war er stark von den Ideen Rousseaus, Spinozas und Kants beeinflusst, auch wenn er eine ambivalente Haltung zu Kant hatte. Er vertrat die Ansicht, dass Gott mit der Welt immanent und identisch sei, und glaubte an die Einheit der Natur, die er durch seine morphologische Methode zu erfassen suchte.
Goethe hatte auch einen starken Einfluss auf die Wissenschaften, insbesondere in der Biologie, wo er zum Beispiel die Präsenz des Zwischenkieferknochens beim Menschen behauptete, was zu seiner Zeit eine kontroverse Debatte auslöste. Er war der Meinung, dass das Leugnen dieses Knochens beim Menschen die Einheit der Natur in Frage stellen würde. Diese Ansicht führte zu Spannungen mit anderen Wissenschaftlern seiner Zeit, zeigte aber auch Goethes tiefen Glauben an eine universelle Natürlichkeit und seine Überzeugung, dass seine eigene Intuition und Beobachtungsgabe ihm ein Verständnis der Natur Gottes vermitteln könnten.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass Johann Wolfgang von Goethe eine zentrale Figur der deutschen Literatur und Kultur darstellt, dessen Werk und Leben bis heute in vielen Bereichen von Bedeutung sind. Sein interdisziplinärer Ansatz, der Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften umfasst, macht ihn zu einer einzigartigen Persönlichkeit der Geistesgeschichte.
Für alle, die sich für die Verbindung von Kunst, Kultur und Wissenschaft interessieren, besonders Sammler und Experten auf dem Gebiet der Antiquitäten, bietet das Leben und Werk Goethes reichhaltige Einsichten. Um auf dem Laufenden zu bleiben und über Verkaufs- und Auktionsereignisse im Zusammenhang mit Goethe informiert zu werden, melden Sie sich für unsere Updates an.


Ellen von Unwerth ist eine deutsche Fotografin, Regisseurin und Model.
Sie begann ihre Karriere als Fotomodell und wurde später Mode- und Werbefotografin. Von Unwerths Arbeiten wurden in vielen Modemagazinen veröffentlicht und sie ist vor allem für ihre spielerisch erotischen Aufnahmen von Popmusikerinnen und Models bekannt.


Otto Gerhard Waalkes ist ein deutscher Komiker, Cartoonist, Schauspieler (einschließlich Synchronsprecher), Musiker, Regisseur und Drehbuchautor. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
Der von ihm erfundene kleine Elefant Ottifant wurde zum Symbol für Otto Walkes' Kunst und auch zur Figur für eine Reihe von Comics und Cartoons.
In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren wandte sich Valckes der Komödie zu und trat auf der Bühne und im Fernsehen auf. Er wurde bekannt für seinen schrägen Humor und seine Fähigkeit, humorvolle Figuren und Stimmen zu erschaffen. Seine Auftritte bestehen oft aus einer Mischung aus Stand-up-Comedy, Sketchen und Musiknummern.
Wallkes hat auch eine erfolgreiche Karriere in Film und Fernsehen hinter sich. Er hat in zahlreichen deutschen Filmen mitgewirkt. Außerdem war er die Stimme für mehrere Zeichentrickfilme.
Otto Gerhard Wallkes ist ein bekannter Philanthrop, der verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen in Deutschland und der ganzen Welt unterstützt.


Charles Paul Wilp ist ein deutscher Medienkünstler, Designer, Fotograf und Filmemacher.
Er erhielt eine umfassende Ausbildung an der TH Aachen in den Bereichen Synästhesie, Journalismus, Kunst und Psychologie. Wilp erregte schon früh mit seinen bahnbrechenden Fotografien und Fernsehfilmen Aufmerksamkeit. Und in den 1960er und 70er Jahren wurde er durch seine provokanten Werbekampagnen für Produkte wie Puschkin-Wodka, Pirelli und Volkswagen weithin bekannt. Außerdem war er als Imageberater für wichtige Politiker tätig.
Seit seiner Jugend ist Wilp vom Kosmos fasziniert, und dieses Thema spiegelt sich anschaulich in seiner Kunst wider: "ARTonaut" hat sogar ein UFO auf dem Dach seines Hauses platziert, und man hat ihn den "Weltraumkünstler" genannt.































