Österreich Abstrakte Kunst


Jakob Gasteiger ist ein österreichischer Künstler, Vertreter der analytischen Malerei, der in Wien und im Weinviertel lebt und arbeitet.
Gasteiger studierte Bühnenbild an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Salzburg und besuchte das Institut für Lehre und Forschung in Grafik. Seit 2013 arbeitet er im Atelier im Weinviertel. Jakob Gasteiger gilt als ein Vertreter der analytischen Malerei.
In seinen Arbeiten hinterfragt er die Parameter der Malerei, erweitert und sprengt die Grenzen von Grafik, Malerei und Skulptur. Die umfangreichste Werkgruppe des Künstlers sind überwiegend monochrome Gemälde mit reliefartigen Strukturen, die mit Hilfe eines Kammspatels beim Farbauftrag auf dem Bildgrund entstehen. Seit Ende 2018 hat Gasteiger diese Werkgruppe durch den Einsatz von Neonfarben erweitert. Er schafft auch Skulpturen und Installationen aus Aluminium.


Tom Hartwig ist ein österreichischer Künstler und Restaurator.
Er absolvierte eine Ausbildung zum Kunstrestaurator in Salzburg, wo er auch berühmte Künstler kennenlernte. Seit 1974 arbeitet er in Deutschland, ebenfalls als Kunstrestaurator, doch sein Interesse gilt zunehmend der Malerei.
Tom Hartwigs Welt ist bunt und fremd; er schafft kraftvolle, großformatige Werke, die er oft als Diptychen oder Triptychen rahmt. Er ist fasziniert von den Prozessen der Natur und ihrer Kraft, insbesondere der "schöpferischen Zerstörung". Ein Vulkanausbruch, der die Erde auf neues Leben vorbereitet, eine Planetenexplosion, die zur Entstehung von Tausenden von Sternen führt, sind die Hauptthemen des Künstlers.


Horst Kordes ist ein deutscher Künstler, der ursprünglich aus Österreich stammt und in Düsseldorf seine kreative Heimat gefunden hat.
Kordes ist einer der bekanntesten Künstler der Mixed-Media-Pop-Art, sein Werk bewegt sich zwischen figurativ und abstrakt. Seine detailreichen, lebendigen und unverwechselbaren Kompositionen vermitteln die Vielfalt der einzelnen Elemente als Teil eines Ganzen. In vielen seiner Werke verwendet Kordes die symbolische Darstellung des Totenkopfes, die auf alte Völker und deren Glauben verweist. Er malt hauptsächlich mit Acrylfarben und Pigmenten auf Leinwand.


Suse Krawagna ist eine österreichische Künstlerin und Grafikerin.
Suse Krawagna studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und am Royal College of Art in London. Ihre Arbeit basiert auf der Beobachtung architektonischer Details, ihr Augenmerk liegt auf Formen, Formhäufungen und Details von Objekten. Suze Cravagna malt ihre Bilder in Serien, die durch leichte Variationen in der Linienführung ihre dramatische Veränderung zeigen.
Suse Krawagna hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Anton-Feistauer-Preis und andere. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Österreich und im Ausland gezeigt und werden auch in privaten und internationalen Ausstellungen präsentiert.


Osamu Nakajima ist ein japanisch-österreichischer Bildhauer der asiatischen modernen und zeitgenössischen Kunst. Er ist einer der ersten Künstler, der die reine Abstraktion für Skulpturen im öffentlichen Raum realisieren konnte. Seine monochromen Steinskulpturen beruhen auf geometrischen Grundformen und rationalen Ordnungsprinzipien, die jedoch neue und ungewöhnliche Lösungen finden.


Wolfgang Paalen war ein österreichisch-mexikanischer Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker.
Nach seiner Mitgliedschaft in der Pariser Gruppe Abstraction-Création von 1934-1935 schloss er sich 1935 den Surrealisten um André Breton an und spielte in der Folge eine herausragende Rolle als Maler und Ideengeber. Während seines Exils in Mexiko ab 1939 gab er das Kunstmagazin Dyn heraus, mit dem er die unumschränkt subjektivistische, freudomarxistische Haltung des Surrealismus kritisierte und ihr eine umfassend begründete Philosophie der Kontingenz entgegen stellte. Während seines Aufenthalts in Paris von 1951 bis 1954 versöhnte er sich mit Breton und wirkte nochmals in dessen Kreis bis zu seiner Rückkehr nach Mexiko, wo er sich 1959 aufgrund seiner bipolaren Veranlagung das Leben nahm.


Markus Prachensky ist ein österreichischer Künstler, einer der führenden Köpfe der österreichischen Avantgarde, Vertreter des Informel und des Tachismus.
Ursprünglich von Piet Mondrian beeinflusst, entwickelte Prachensky 1956 seine typische Bildsprache. Im selben Jahr gründete er gemeinsam mit Wolfgang Hollega, Josef Mikl und Arnulf Rainer die Künstlergruppe St. Stephan (Gruppe St. Stephan). Prachensky lebte und arbeitete abwechselnd in Paris, Wien, Berlin und Los Angeles. Er kehrte 1970 nach Europa zurück und war von 1983 bis 2000 Leiter der Meisterklasse für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste.
Der Künstler hielt sich an den formalen Ausdruck und verwendete viele Jahre lang nur ein kräftiges, unwiderstehliches Rot. Später nahm er Grün, Violett, Schwarz und Braun sowie Gelb in seine Malpalette auf. Die Hauptelemente vieler seiner Gemälde sind vertikale Streifen, über die sich Farbschichten legen.


Thomas Ring war ein deutscher Astrologe, Maler und Dichter.
Thomas Ring studierte in der Klasse des Grafikers Emil Orlick. Er beschäftigte sich intensiv mit dem aufkommenden Expressionismus und der abstrakten Malerei.
Als "entarteter Maler" und (ab 1927) Mitglied der Kommunistischen Partei emigrierte er Ende 1932 mit seiner Familie nach Österreich. In den Jahren 1943 und 1944 arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs am Psychologischen Institut der Universität Straßburg. Nachdem Straßburg von den Alliierten von den Nazis befreit worden war, kamen er und seine Frau in ein französisches Kriegsgefangenenlager.
Nach seiner Entlassung aus dem Lager im Jahr 1946 kehrte Thomas Ring nach Österreich zurück. Im Jahr 1952 ließ er sich auf dem Land im Schwarzwald nieder.
Er nahm an drei Ausstellungen teil (1961 in Berlin, 1971 und 1973 in Köln), in denen er als Konstruktivist und Mitglied der Gruppe Der Strum vorgestellt wurde. 1974 fand im Dumont Studio in Köln eine Einzelausstellung mit siebenundvierzig seiner Werke statt.


Hubert Scheibl ist ein österreichischer Maler, Zeichner und Fotograf, einer der wichtigsten österreichischen Vertreter der abstrakten Malerei.
Hubert Scheibl studierte bei Arnulf Rainer an der Akademie der bildenden Künste in Wien und lebte mehrere Jahre in New York, was sein Werk beeinflusste. In den 1980er Jahren war er Mitglied der Gruppe "Neue Wilden".


Erich Schobesberger ist ein österreichischer Künstler, der in Salzburg lebt und arbeitet.
Zunächst arbeitete er im Tourismus und besuchte viele schöne Orte der Welt. Erst im Alter von 30 Jahren begann sich Schobesberger für die Malerei zu interessieren, und seit 1990 wurde die Kunstwelt auf den Autodidakten aufmerksam. 1992 sorgte er auf der 7. Internationalen Kunstmesse in Los Angeles für Aufsehen, als der berühmte Kunstsammler Arnold Ashkenazi alle seine ausgestellten Bilder kaufte.
Schobesbergers großformatige Acryl- und Lackbilder zeugen von seinem virtuosen Umgang mit Materialien und Farben.


Kurt Spurey ist ein österreichischer Künstler und Keramikbildhauer.
Er studierte Silikattechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Wien. Spurey ist bekannt für Porzellangefäße, Schalen und Vasen im Stil des abstrakten Konkretismus und schafft auch Außenskulpturen aus Stahl und Aluminium, Beton und Terrakotta.