Sinaida Jewgenjewna Serebrjakowa (1884 - 1967)

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Sinaida Jewgenjewna Serebrjakowa

Sinaida Jewgenjewna Serebrjakowa (russisch: Зинаи́да Евге́ньевна Серебряко́ва), geboren am 12. Dezember 1884 in Neskutschnoje, Gouvernement Kursk, im Russischen Kaiserreich, war eine herausragende russische Malerin, deren Leben und Werk durch die Wirren des 20. Jahrhunderts geprägt wurden. Serebrjakowa stammte aus einer künstlerisch geprägten Familie und fand früh zur Malerei. Ihre Werke, die von der Mir iskusstva Bewegung beeinflusst waren, zeichnen sich durch eine Vorliebe für populäre Themen sowie durch Harmonie, Plastizität und eine verallgemeinerte Darstellung aus​​.

Die Oktoberrevolution 1917 markierte einen Wendepunkt in ihrem Leben. Serebrjakowa sah sich gezwungen, aufgrund der neuen politischen Verhältnisse und persönlichen Tragödien ihren künstlerischen Fokus zu verschieben. Nach dem Tod ihres Ehemannes Boris 1919 und angesichts der Armut ihrer Familie, wandte sie sich kostengünstigeren Techniken wie Kohle und Bleistift zu. In dieser Zeit entstand ihr wohl tragischstes Gemälde, "House of Cards", das ihre vier vaterlosen Kinder zeigt​​.

1924 zog sie nach Paris, in der Hoffnung, bald in die Sowjetunion zurückkehren zu können, was ihr jedoch verwehrt blieb. In Frankreich fand sie schließlich eine neue Heimat und nahm 1947 die französische Staatsbürgerschaft an. Erst während des Tauwetters unter Chruschtschow durfte sie wieder Kontakt zu ihrer Familie in der Sowjetunion aufnehmen​​​​.

Serebrjakowas künstlerisches Schaffen umfasst eine beeindruckende Bandbreite von Porträts und Landschaften bis hin zu Szenen des ländlichen Lebens in Russland. Ihr Talent als monumentale Künstlerin offenbarte sich besonders in Werken wie "Bleaching Cloth" (1917), das ihre außergewöhnliche Begabung und ihre tiefe Verbundenheit mit der russischen Landschaft und ihren Menschen zeigt​​.

Trotz der langen Jahre der Trennung von ihrer Heimat und den Herausforderungen, die sie in Frankreich meistern musste, blieb Serebrjakowa ihrer künstlerischen Vision treu. Ihre Werke, die heute in großen Teilen in Frankreich erhalten sind, wurden schließlich auch in der Sowjetunion anerkannt und gefeiert​​​​.

Für Sammler und Experten der Kunst und Antiquitäten ist Sinaida Jewgenjewna Serebrjakowa eine Figur von großer Bedeutung, deren Lebensgeschichte und Werk eine tiefgreifende Erkundung der kulturellen und historischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts ermöglicht. Ihr Erbe inspiriert weiterhin viele und zeugt von der Kraft der Kunst, über politische und persönliche Widrigkeiten hinwegzubestehen.

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Geboren:10. Dezember 1884, Нескучное, Russisches Kaiserreich
Verstorben:19. September 1967, Paris, Frankreich
Nationalität:Russland, Ukraine, Frankreich, Russisches Kaiserreich
Tätigkeitszeitraum: XX. Jahrhundert
Spezialisierung:Bildmaler, Künstler
Kunstschule / Gruppe:Mir Iskusstwa
Genre:Genrekunst, Landschaftsmalerei, Porträt, Selbstporträt
Kunst Stil:Expressionismus, Impressionismus, Moderne Kunst, Orientalismus, Symbolismus

Schöpfer Russland

Samuil Grigorjewitsch Njewjelschtejn (1903 - 1983)
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Vadim Vasilievich Elin (1939 - 2010)
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Vyacheslav Mikhaylovich Klykov (1939 - 2006)
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Alexei Petrovich Gratscheff (1780 - 1850)
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Aleksandr Aleksandrovich Vesnin (1883 - 1959)
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Ivan Semyonovich Sorokin (1910 - 1986)
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1910 - 1986
Andrej Mikhailowich Lanskoy (1902 - 1976)
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1902 - 1976
Petr Ivanovich Neradovsky (1875 - 1962)
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Schöpfer Expressionismus

André Masson (1896 - 1987)
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1896 - 1987
Henry van Wyk (1833 - 1889)
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1833 - 1889
Richard Lippold (1915 - 2002)
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1915 - 2002
Franz Hoffmann-Fallersleben (1855 - 1925)
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1855 - 1925
Vilmos Aba-Novak (1894 - 1941)
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1894 - 1941
Adolphe Fenyes (1867 - 1945)
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1867 - 1945
Martin Ziegelmüller (1935)
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1935
Georges Washington (1827 - 1901)
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Nicolae Grigorescu (1838 - 1907)
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1838 - 1907
Gustav Georg Schopf (1899 - 1986)
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1899 - 1986
Sergei Timofejewitsch Konjonkow (1874 - 1971)
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1874 - 1971
Arthur Bowen Davies (1862 - 1928)
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1862 - 1928
Viktor Oliva (1861 - 1928)
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1861 - 1928
Beate Kuhn (1927 - 2015)
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1927 - 2015
Michail Wassiljewitsch Matjuschin (1861 - 1934)
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1861 - 1934
Ludwig Graf (1868 - 1932)
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