Christoph Gluck (1714 - 1787) - Foto 1

Christoph Gluck

Christoph Willibald Gluck war ein deutscher klassischer Komponist und Reformer des Operngenres.

Christoph zeigte schon früh eine musikalische Begabung, spielte Geige und Cello, verließ sein Elternhaus und studierte Musik bei verschiedenen Lehrern in Prag, Wien und Mailand. 1741 hatte Gluck mit seiner ersten Oper, Artasers, am Mailänder Theater seinen ersten großen Erfolg. 1745 wurde Gluck, der zu diesem Zeitpunkt bereits als Opernkomponist bekannt war, nach England eingeladen, doch 1750 ließ er sich in Wien nieder, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Als er 1773-79 in Paris weilte, gewann er die Gunst der Frau Ludwigs XVI, Marie Antoinette.

Christoph Gluck spielte eine historische Rolle bei der Herausbildung eines neuen Opernstils und war der wichtigste Reformer beim Übergang von der barocken zur klassischen Oper.

Im Laufe seiner Karriere komponierte Christoph Gluck etwa 40 Opern. Seine erste "reformistische" Oper war Orpheus und Eurydike, die 1762 in Wien aufgeführt wurde. Es folgten Alceste (1767), Parida et Helena (1770), Iphigenie in Aulida (1774), eine französische Version von Orpheus (1774) und Iphigenie in Tauris (1779). Er schrieb auch fünf Ballette, von denen Don Giovanni (1761) eines der ersten erfolgreichen Handlungsballette war.

Die letzten acht Jahre seines Lebens verbrachte Gluck in Wien und arbeitete unermüdlich weiter. In diesen Jahren traf er mehrmals mit Wolfgang Mozart zusammen, der zu diesem Zeitpunkt bereits ein großer Star geworden war.

Geboren:2. July 1714, Berching, Deutschland
Verstorben:15. November 1787, Wien, Österreich
Tätigkeitszeitraum: XVIII. Jahrhundert
Spezialisierung:Komponist
Kunst Stil:Baroсk, Klassizismus

Schöpfer Baroсk

Giovanni Agostino Ratti (1699 - 1755)
Giovanni Agostino Ratti
1699 - 1755
William Elliott (1762 - 1854)
William Elliott
1762 - 1854
Lorenzo Garbieri (1580 - 1654)
Lorenzo Garbieri
1580 - 1654
Faustino Bocchi (1659 - 1741)
Faustino Bocchi
1659 - 1741
Johannes Hals (1613 - 1654)
Johannes Hals
1613 - 1654
Antoine Rivalz (1667 - 1735)
Antoine Rivalz
1667 - 1735
Louis Apol (1850 - 1936)
Louis Apol
1850 - 1936
Leonard Bramer (1596 - 1674)
Leonard Bramer
1596 - 1674
Jan Fyt (1611 - 1661)
Jan Fyt
1611 - 1661
Maximilian Joseph Schinnagl (1697 - 1762)
Maximilian Joseph Schinnagl
1697 - 1762
Nicolaes Maes (1634 - 1693)
Nicolaes Maes
1634 - 1693
Jean-Baptiste Baillon III (1715 - 1772)
Jean-Baptiste Baillon III
1715 - 1772
Niccolò Roccatagliata (1560 - 1636)
Niccolò Roccatagliata
1560 - 1636
Antonio González Velázquez (1723 - 1793)
Antonio González Velázquez
1723 - 1793
Marc Du Plantier (1901 - 1975)
Marc Du Plantier
1901 - 1975
Julius Simmonds (1843 - 1924)
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1843 - 1924