Künstler Rokoko


Jean Raoux war ein französischer Maler. Zusammen mit Sébastien Bourdon, Joseph-Marie Vien, François-Xavier Fabre und Frédéric Bazille zählt er zu den bekanntesten Malern aus dem Languedoc. Der Zeitgenosse Antoine Watteaus spielte eine wichtige Rolle bei der Erneuerung der französischen Malerei während der Régence-Zeit.


Francesco Bartolomeo Rastrelli war ein russischer Architekt und Baumeister italienischer Herkunft.
Von Rastrelli stammen viele Barock-Bauwerke in Sankt Petersburg und Umgebung: Der Große Palast von Peterhof, der Katharinenpalast in Zarskoje Selo, der Winterpalast in Sankt Petersburg (heute Teil der Eremitage) sowie unter anderen das Stroganow-Palais, das Woronzow-Palais, das Smolny-Kloster und, teilweise, das Anitschkow-Palais (später klassizistisch umgebaut) und der Gostiny Dwor (Grundriss).


Jean-Baptiste Regnault war ein französischer Maler des Neoklassizismus. Er war zu seiner Zeit ein bedeutender Künstler, der für seine Historienbilder, Porträts und Illustrationen bekannt war.
Regnault begann seine künstlerische Ausbildung an der Académie royale de peinture et de sculpture in Paris, wo er bei dem Maler Joseph-Marie Vien studierte. Im Jahr 1776 gewann er den renommierten Prix de Rome, der ihm eine Reise nach Italien ermöglichte, um die Werke der Alten Meister zu studieren.
Regnaults Gemälde stellen häufig klassische und historische Themen dar, die von der zu seiner Zeit populären neoklassizistischen Bewegung inspiriert sind. Er war bekannt für seinen geschickten Einsatz von Farbe und Licht sowie für seine Liebe zum Detail und zur Komposition.


Sir Joshua Reynolds war neben William Hogarth und Thomas Gainsborough der bekannteste und durch sein künstlerisches und kunsttheoretisches Wirken der einflussreichste englische Maler des 18. Jahrhunderts. Er wird zur „English school“ des 18./19. Jahrhunderts gezählt. 1768 wurde er erster Präsident der neu gegründeten Royal Academy of Arts.


Sebastiano Ricci war ein italienischer Maler des späten Barocks. Er erlangte Bekanntheit für seine dekorative Malerei und war ein wichtiger Vertreter der venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts. Sebastiano Ricci studierte in Venedig und arbeitete neben seiner Heimatstadt auch in Parma, besuchte Rom, Florenz und weitere italienische Städte. Von 1712 bis 1716 arbeitete er in England und kehrte über Frankreich und möglicherweise Holland nach Venedig zurück.
Sebastiano Ricci war bekannt für seine lebhaften und farbenfrohen religiösen, historischen und mythologischen Motive, die er mit fließendem, malerischem Ansatz gestaltete. Er fand Inspiration in den Werken von Paolo Veronese und beeinflusste später Künstler wie Tiepolo. Während seiner Zeit in England erhielt er bedeutende Aufträge, darunter acht Leinwände mit mythologischen Darstellungen für Lord Burlington. Ricci war auch in der Dekoration der Kapelle des Royal Hospital Chelsea in London tätig, wo er ein Gemälde der Auferstehung schuf.
Nach seiner Rückkehr nach Venedig setzte Sebastiano Ricci seine erfolgreiche Karriere fort und arbeitete unter anderem für das Haus Savoyen. Er hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die nachfolgende Künstlergeneration in Venedig und wurde sowohl in die Pariser als auch in die Bologneser Kunstakademien gewählt.
Für Sammler und Kunstexperten bieten Sebastiano Riccis Werke einen tiefen Einblick in die Übergangszeit von der barocken zur Rokokomalerei in Venedig. Seine Arbeiten sind in bedeutenden Museen weltweit ausgestellt und zeugen von seiner Fähigkeit, dynamische Kompositionen mit intensiver Farbigkeit zu schaffen.
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Hubert Robert war ein französischer Maler, bekannt für seine Landschaftsbilder und seine Darstellung von Ruinen, die er oft in idealisierten Umgebungen platzierte. Seine Werke spiegeln eine romantische Auffassung der Architektur und Natur wider und sind für ihre poetischen Landschaften und städtischen Szenen bekannt. Robert spielte auch eine Rolle in der Gartengestaltung, obwohl er nicht direkt an den praktischen Planungen beteiligt war, sondern eher atmosphärische Inspirationen für die gewünschten Effekte lieferte.
Während der Französischen Revolution wurde Hubert Robert verhaftet und verbrachte zehn Monate in Haft, wo er zahlreiche Zeichnungen und Gemälde anfertigte. Er wurde eine Woche nach dem Sturz Robespierres freigelassen und entging nur knapp der Guillotine durch eine Verwechslung.
Hubert Roberts Beiträge zur Kunst umfassen auch bemerkenswerte und innovative Entwürfe für Gärten und palastartige Dekorationen, die in einer Ausstellung im Musée du Louvre und in der National Gallery of Art in Washington präsentiert wurden. Die Ausstellung bot eine außergewöhnliche und vielfältige Auswahl von etwa 140 Werken, darunter Zeichnungen, Gemälde und Skizzen.
Einige seiner bekanntesten Werke, wie die sechs Landschaftspaneele, die er für Bagatelle malte, wurden im Laufe der Zeit restauriert und sind heute in renommierten Museen und Galerien zu finden.
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Thomas Robins der Ältere war ein englischer Künstler, der für seine Darstellungen von englischen Landhäusern und deren Gärten bekannt war. Sein Werk ist von besonderem historischen Wert, da er viele Rokokogärten dokumentierte, die inzwischen verschwunden sind.


Aloys-Gustav Rockstuhl (russisch: Алоизий Петрович Рокштуль) war ein russischer Künstler baltisch-deutscher Herkunft aus der Mitte des 19. Er ist als erblicher Miniaturmaler, Porträtmaler, Zeichner und Lithograf bekannt.
Aloys-Gustav Rockstuhl trug den Titel eines Hofmalers. Fast seine gesamte Arbeit bestand darin, Miniaturen für die russischen und ausländischen kaiserlichen Würdenträger zu schaffen. Der Künstler malte zahlreiche Porträts russischer Zaren und Mitglieder der kaiserlichen Familie.


Fjodor Stepanowitsch Rokotow (russisch: Фёдор Степанович Рокотов) war ein herausragender russischer Maler des 18. Jahrhunderts, der sich vor allem durch seine Porträtkunst einen Namen machte. Als Vertreter der russischen Aufklärung prägte Rokotow die künstlerische Landschaft seiner Zeit mit einem einzigartigen Stil, der ihn von seinen Zeitgenossen unterschied.
Rokotows Werke sind bekannt für ihre psychologische Tiefe und feine Charakterisierung der dargestellten Personen. Seine Fähigkeit, die innere Welt seiner Modelle durch subtile Mimik und Gestik zum Ausdruck zu bringen, setzte neue Maßstäbe in der Porträtkunst. Er gilt als Wegbereiter der russischen Kunstschule, die später Künstler wie Iwan Argunow und Dmitri Lewizki inspirierte.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören Porträts von Mitgliedern der russischen Adelsgesellschaft sowie von Katharina der Großen. Viele seiner Gemälde befinden sich heute in bedeutenden Museen, darunter die Tretjakow-Galerie in Moskau und die Eremitage in St. Petersburg. Diese Museen bewahren das kulturelle Erbe Rokotows und ermöglichen es Kunstliebhabern, seine Meisterwerke aus nächster Nähe zu betrachten.
Wir laden Sammler und Experten auf dem Gebiet der Kunst und Antiquitäten ein, sich für Updates anzumelden, um über neue Produktverkäufe und Auktionsereignisse im Zusammenhang mit Fjodor Stepanowitsch Rokotow informiert zu werden. Durch eine Anmeldung bleiben Sie stets auf dem Laufenden über die faszinierende Welt der Kunst und haben die Möglichkeit, Teil dieser einzigartigen kulturellen Erfahrung zu werden.


Alexander Roslin war ein schwedischer Porträtmaler, bekannt für seine beeindruckenden Darstellungen von Stofflichkeit und menschlichem Antlitz. Geboren am 15. Juli 1718 in Malmö, Schweden, und gestorben am 5. Juli 1793 in Paris, Frankreich, hinterließ Roslin ein bedeutendes Erbe in der Kunstwelt. Er siedelte 1752 nach Paris über, wo er schnell zu einem der führenden Porträtisten seiner Zeit avancierte, besonders geschätzt für seine Fähigkeit, teure Stoffe und zarte Hauttöne darzustellen.
Roslin war auch international sehr aktiv und reiste durch Städte wie Moskau, St. Petersburg, Wien und Warschau, bevor er sich endgültig in Paris niederließ. Seine Arbeiten reflektieren den Rokoko-Stil, charakterisiert durch eine leichte, verspielte und ornamental reiche Gestaltung, die vor allem in seinen Porträts von Mitgliedern der europäischen Aristokratie zum Ausdruck kommt.
Eines seiner bekanntesten Werke ist das Porträt seiner Frau, Marie-Suzanne Giroust, betitelt „Die Dame mit dem Fächer“, das 1768 entstand und heute im Nationalmuseum in Stockholm zu bewundern ist. Roslins Porträts sind in vielen bedeutenden Museen weltweit ausgestellt, darunter das Nationalmuseum in Stockholm und die National Gallery in London.
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Pietro Antonio Rotari war ein italienischer Maler und Grafiker der Barockzeit, geboren am 30. September 1707 in Verona, Italien. Bekannt für seine fein ausgearbeiteten Porträts, insbesondere von Frauen in verschiedenen emotionalen Zuständen, war Rotari ein Meister des Ausdrucks und der Stimmung in seinen Werken. Sein Talent und seine Fähigkeiten führten ihn durch eine bemerkenswerte Karriere, die ihn nicht nur in Italien, sondern auch in Dresden, Wien und letztlich in Sankt Petersburg Erfolg brachte, wo er als Hofmaler tätig war.
Rotari's Werke sind heute in zahlreichen Museen und Galerien zu finden. Einige seiner bekanntesten Arbeiten sind die "368 Portraits of girls at Rotari Hall in Peterhoff, Saint Petersburg" und seine fiktiven Porträts, die eine Vielzahl von Emotionen darstellen, wie in seinen Werken "Portrait of a Maid" und "Young Girl Writing a Love Letter". Diese Gemälde sind nicht nur Zeugnisse seiner künstlerischen Fähigkeit, sondern auch kulturelle Artefakte, die die Nuancen des barocken Lebensstils und der Kleidung dieser Epoche einfangen.
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Die umfassende Darstellung seiner Werke und die damit verbundenen emotionalen Tiefe machen Pietro Antonio Rotari zu einer unvergesslichen Figur in der Kunstgeschichte. Seine Fähigkeit, feine emotionale Nuancen und die Eleganz seiner Modelle darzustellen, bleibt ein faszinierender Aspekt seines künstlerischen Erbes.
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Giuseppe Rusnati war ein lombardischer Bildhauer des Rokoko. Bekannt dafür, mit Ercole Ferrata trainiert zu haben und anschließend von 1673 bis c. 1686 Ausbildung eines jungen Camillo Rusconi, bevor dieser selbst in Ferratas Atelier in Rom übersiedelte. Er arbeitete viele Jahre für den Mailänder Dom, wo er mit Giuseppe Buono und Carlo Simonetta zusammenarbeitete.









































