Grafiker


Heinrich Eberhard war ein deutscher Maler der Moderne.
Eberhard studierte an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und wurde in seiner künstlerischen Entwicklung maßgeblich von dem Modernismus-Pionier Adolf Helzel (1853-1934) beeinflusst. 1920 wurde er Mitglied der Stuttgarter "Üecht-Gruppe", zu der auch Willy Baumeister und Oskar Schlemmer gehörten, und war Mitglied des legendären Hölzelkreises.
Eberhards Oeuvre umfasst Ölgemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Glasfenster und zeichnet sich durch einen stilistischen Pluralismus zwischen expressivem Naturalismus, kubistischen Einflüssen und Abstraktion aus.
Während der nationalsozialistischen Kampagne "Entartete Kunst" in Deutschland 1937 wurden einige Gemälde des Künstlers aus den Galerien entfernt und zerstört, aber 1943 durfte er ein Gemälde ausstellen, das dem Geschmack der Behörden entsprach. Nach dem Krieg schuf Eberhard weiterhin mit Erfolg und nahm an Ausstellungen teil.


Klaus Eberlein war ein deutscher Grafiker, Illustrator und Keramik-Plastiker. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Chromolithographen. Von 1962 bis 1968 besuchte er die Akademie der Bildenden Künste München, ab 1968 war er Meisterschüler von Hermann Kaspar mit abschließendem Diplom der Akademie. Eberlein war Mitglied im Verein für Original-Radierung, der Künstlervereinigung Dachau und der Künstlervereinigung Münchner Zeichner. 2013 wurde er in die Süddeutsche Literatenvereinigung Münchner Turmschreiber aufgenommen.


Teo Eble ist ein Schweizer abstraktistischer Maler und Grafiker.
Eble studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin und lehrte anschließend von 1931 bis 1967 an der Kunstgewerbeschule Basel. Im Jahr 1933 war er Mitbegründer der Schweizer Gruppe 33, einer antifaschistischen Künstlervereinigung.
Sein Werk ist beeinflusst von der realistischen, gegenständlichen Malerei der 1920er Jahre. Die Themen von Eblés frühen Werken sind Landschaftsbilder und Darstellungen von Städten und deren Leben.
1934 begann Eblé mit der abstrakten Malerei und wurde zu einem prominenten Künstler der abstrakten Bewegung in der Schweiz, der auch international anerkannt wurde. Er hatte Ausstellungen in Frankreich und den USA, 1958 auf der Biennale in Venedig und 1959 auf der Documenta in Kassel. In den 1960er Jahren schuf Eblé zahlreiche Wandbilder in öffentlichen Gebäuden.


Alexander „Alex“ Eckener war ein deutscher Maler und Grafiker. Eckener erhielt seine ersten künstlerischen Anregungen von seinem Lehrer, dem Flensburger Maler Jacob Nöbbe. Durch dessen Unterstützung konnte Eckener zwischen 1888 und 1892 an der Akademie der Bildenden Künste München studieren. Anschließend kehrte er in seine Heimatstadt zurück und schloss sich dort der Künstlerkolonie Ekensund an. Seit 1897 beteiligte er sich an Ausstellungen in Berlin, München, Flensburg und Stuttgart und wurde 1899 Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Kunstgenossenschaft. Mit 29 Jahren ging Eckener 1899 auf Empfehlung von Hans Peter Feddersen nach Stuttgart und wurde an der dortigen Kunstakademie. Dieser führte ihn in die Kunst der Radierung ein und in diesem Genre gelang Eckener auch sein künstlerischer Durchbruch. 1905 gründete er eine private Radierschule in Stuttgart und wurde 1908 Lehrer an der Grafikklasse der Stuttgarter Kunstakademie. Im Rahmen der Volksabstimmung in Schleswig 1920 schuf Eckener Plakate und Postkarten für die deutsche Seite. 1925 betraute man ihn als o. Prof. für Lithographie und Holzschnitt mit der Leitung der Akademie. Die Radierung blieb sein stärkstes und subtilstes künstlerisches Medium, als deren Höhepunkt gelten die Illustrationen zu Theodor Storms Novelle Der Schimmelreiter.


Martin Eder ist ein deutscher Maler.
Häufige Motive von Martin Eders gegenständlichen Idyllen in Öl sind Haustiere wie Kätzchen, Häschen, Pudel oder Kanarienvögel sowie lasziv drapierte Frauen- oder Mädchenkörper (Lolita-Motive). In den naiv-kitschigen Ansichten verbirgt sich meist ein Detail, das den Blick des Betrachters irritiert und ihn zum Nachdenken verleiten soll. Die Gemälde bedienen sich der Bildmotive des Trash, der Erotik und des Surrealismus.
Eder tritt als Ruin auch als experimenteller Black-Metal-Musiker auf.


Kurt Conrad Karl Edzard war ein deutscher Maler und Bildhauer.
Kurt Edzard studiert Bildhauerei bei Hermann Foltz und Wilhelm Gerstel an der Kunstakademie Karlsruhe und besucht ab 1912 die Académie Julian in Paris.
Kurt Edzard interessierte sich zunächst für Auguste Rodin und Aristide Maillol in Paris, fand dann aber vor allem in Charles Despio seinen Wegweiser. Angezogen von den klaren Linien der ägyptischen Skulptur, schuf er existenzielle Figuren: der menschliche Körper, schön und zart, aufrecht, sitzend oder liegend, unbeweglich und statisch. Sein Thema ist die Anmut und die Stille.


Otto Eerelman war ein niederländischer Maler, Graveur und Lithograf, der zu seiner Zeit berühmt war für seine Darstellung von Hunden und Pferden. Gleichzeitig war er Hofmaler und bekannt für seine Porträts der Prinzessin und späteren Königin Wilhelmina der Niederlande. Spielte Eerelman eine wichtige Rolle in der Kunstlievend Genootschap Pictura in Groningen. Ein Einfluss durch die Tierporträts der englischen Malers Edwin Landseer ist ebenfalls zu erkennen.


Wassili Prokofjewitsch Efanow (russisch: Василий Прокофьевич Ефанов), ein berühmter sowjetischer Künstler und Pädagoge, wurde 1900 in Samara geboren und starb 1978 in Moskau. Er gehörte zu den Meistern, die die Ideen des Sozialistischen Realismus in ihren Werken lebhaft und anschaulich zum Ausdruck brachten. Efanow studierte bei D.N. Kardowsky und A.E. Archipow, was einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung seines künstlerischen Stils hatte. Ab 1932 war er Mitglied des Künstlerverbands und beteiligte sich aktiv an der Erstellung von Dioramen und Panoramen, einschließlich des berühmten "Sturm auf Perekop".
Efanow wurde 1965 zum Volkskünstler der UdSSR ernannt und erhielt mehrere Stalin-Preise für seine Werke, darunter bekannte Gemälde wie "Unvergessliche Begegnung" und Porträts wichtiger sowjetischer Persönlichkeiten. Einige seiner berühmtesten Arbeiten befinden sich heute im Russischen Museum und in der Tretjakow-Galerie, was seinen bedeutenden Beitrag zur russischen Malerei unterstreicht.
Efanow hinterließ nicht nur eine markante Spur in der Geschichte der sowjetischen Malerei, sondern leistete auch einen wesentlichen Beitrag zur Bildung, indem er am Moskauer Staatlichen Pädagogischen Institut und anderen Bildungseinrichtungen lehrte und junge Künstler mit seinem Können und seiner Hingabe an die Kunst inspirierte.
Seine in den bedeutendsten Museen des Landes ausgestellten Werke inspirieren bis heute und sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes.
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Iwan Semjonowitsch Efimow (russisch: Иван Семёнович Ефимов) war ein russischer und sowjetischer Künstler der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er ist als Tiermaler, Grafiker, Bildhauer, Illustrator und Puppentheater-Reformer bekannt.
Iwan Efimow arbeitete in verschiedenen Genres und Techniken, doch sein gesamtes Werk, einschließlich der dekorativen und angewandten Kunst, war auf tierische Themen ausgerichtet. Er schuf Werke für die Moskauer Metro, Bahnhöfe, Sanatorien und viele andere Orte und wurde für seine Technik des durchgehenden Volumenreliefs in der Bildhauerei berühmt. Der Meister illustrierte auch mehr als 20 Bücher.
Efimov schuf auch erotische Werke - etwa tausend Blätter mit verschiedenen thematischen Serien, aber die Öffentlichkeit erfuhr erst nach dem Zusammenbruch der UdSSR von ihnen.


Otto Eglau war ein deutscher Grafiker.
Er diente während des Zweiten Weltkriegs in der Nazi-Armee und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Befreiung studierte Eglau an der Berliner Akademie der Künste und lehrte freies Zeichnen und Malen an der Technischen Universität Berlin. Zwischen 1951 und 1970 unternahm Eglau Studienreisen in die ganze Welt und unterrichtete Radiertechnik an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Von 1983 bis zu seinem Tod 1988 arbeitete er abwechselnd in Ateliers in Berlin und auf der Insel Sylt.


Fritz Helmuth Ehmcke war ein deutscher Grafiker, Schriftentwerfer, Illustrator und Buchgestalter; vereinzelt wird er auch als (autodidaktischer) Architekt einiger weniger ausgeführter Gebäude genannt. Fritz Helmuth Ehmcke absolvierte von 1893 bis 1897 eine Lehre als Lithograf in Berlin und arbeitete danach praktisch in seinem Beruf. Ab 1903 lehrte er an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und war 1907 Mitbegründer des Deutschen Werkbundes. Von 1913 bis 1938 lebte er in München und arbeitete dort an der Kunstgewerbeschule und späteren Staatsschule für angewandte Künste. Von 1924 bis 1925 leitete er den Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker. Zwischen 1913 und 1934 betrieb er in München ein eigenes buchkünstlerisches Unternehmen, die Rupprecht Presse. Von 1946 bis 1948 lehrte er als Professor an der Hochschule der Bildenden Künste München. Seine Beschäftigung mit der Schriftgestaltung wurde zentraler Gegenstand seines praktischen und theoretischen Schaffens. Er schuf ab 1907 für verschiedene Schriftgießereien Antiqua- und Fraktur-Schriften.


Heinrich Ehmsen war ein deutscher expressionistischer Maler und Grafiker.
Aus einer armen Familie stammend, studierte Ehmsen an der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, arbeitete als Dekorateur und malte. Nach und nach wird die Revolution zum zentralen Thema vieler seiner Bilder. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er als Mobilisierter teilnimmt, führen ihn seine Reflexionen über den Krieg und die gescheiterte deutsche Revolution zu der Erkenntnis, dass die menschliche Existenz bedroht ist. All dies spiegelt sich in seinen Zeichnungen und Gemälden wider.
Nach einem sechsmonatigen Praktikum in Südfrankreich zieht Ehmsen 1929 nach Berlin, und die Jahre 1932-1933 verbringt der Künstler in der UdSSR. Seine Werke wurden in Moskau ausgestellt, und sowjetische Museen erwarben seine Gemälde. Als die Nationalsozialisten 1937 in Deutschland an die Macht kamen, wurde Heinrich Ehmsen als entarteter Künstler verurteilt, und seine Bilder wurden aus den deutschen Sammlungen entfernt.
Nach dem Krieg arbeitet Heinrich Ehmsen als stellvertretender Direktor und Leiter der Malklasse an der Akademie der Künste in West-Berlin, wechselt aber 1950 an die Akademie der Künste in Ost-Berlin. Im Jahr 1961 wird der Künstler mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet.


Georg Dionysius Ehret war ein Pflanzenmaler und Botaniker.
Er hinterließ mehr als 3000 Zeichnungen. Seine Werke befinden sich beispielsweise im Naturhistorischen Museum in London, den Royal Botanic Gardens in Kew, der Royal Society in London, der Lindley Library der Royal Horticultural Society, dem Victoria and Albert Museum sowie der Universitätsbibliothek in Erlangen.


Alfred Ehrhardt war ein universell begabter deutscher Künstler. Er war Organist und Chorleiter, dann Lehrer für Musik und Kunst an einer Heilpädagogischen Schule, schließlich Lehrer für Zeichnen und Malen, bevor er Fotograf und Regisseur wurde.
Nachdem er das Wintersemester 1928-29 am Bauhaus Dessau verbracht hatte, wo er von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer entscheidend beeinflusst wurde, übertrug er das Bauhaus-Vorkurskonzept auf seinen Kunstunterricht mit Kindern und Jugendlichen, beginnend in der ersten Klasse bis zum Abitur. Auf der Grundlage dieser experimentellen Erfahrungen wurde er 1930 an die Landeskunstschule Hamburg berufen, wo er den ersten Vorkurs für Materialkunde außerhalb des Bauhauses aufbaute. Nachdem er 1933 von den Nationalsozialisten wegen seiner modernistischen Kunstauffassung von der Hochschule entlassen wurde, wandte er sich der Fotografie und dem Film zu.
Alfred Ehrhardt gilt als ein herausragender Vertreter der neuen objektiven Fotografie. Nach der Veröffentlichung von mehr als 20 Fotobüchern wurde er zu einem der erfolgreichsten Fotografen unter den ehemaligen Bauhaus-Künstlern. Mit seinen "absolut künstlerischen Filmen", die der Moderne trotzen und von der Avantgarde der 1920er Jahre inspiriert sind, zählt er zu den Altmeistern des Kultur- und Dokumentarfilms. Alfred Erhardt gilt als "Deutschlands bedeutendster Kulturfilmschaffender der Nachkriegszeit" und erhielt für seine über 50 Filme zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter vier Bundesfilmpreise.






Karl Felix Eisengräber war ein deutscher Maler und Graphiker. Felix Eisengräber studierte zunächst an der Kunstakademie Leipzig bei Ludwig Nieper, später an die Akademie der Bildenden Künste München bei Ludwig von Herterich und Paul Hoecker. Er war Mitglied der Luitpold-Gruppe, einer Abspaltung der Münchner Künstlergenossenschaft und der Vereinigung Die Unabhängigen (Künstler). In frühen Jahren entwarf er Bucheinbände vor allem im Jugendstil unter anderem für den Verlag S. Fischer und den Kommissionsbuchhändler Friedrich Volckmar. Er betätigte sich vor allem als Portrait- und Landschaftsmaler mit einer Reihe aus der Umgebung von München, vom Chiemsee und Tirol, hier vor allem in impressionistischer Technik.


Tim Eitel ist ein deutscher Maler. Er gilt als Vertreter der so genannten Neuen Leipziger Schule.
Sein Werk ist dem Realismus und der Romantik verpflichtet. Eitels Bilder bestehen im Wesentlichen aus monochromen Farbflächen und Farbkontrasten. Zumeist werden einzelne Figuren fotografisch genau im Raum dargestellt.


Wilhelm Heinrich Ernst Eitner war ein deutscher Maler des späten neunzehnten und der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er ist als Maler und Lehrer des Impressionismus bekannt.
Eitner schuf Porträts, Landschaften und Holzschnitte in einem an die japanische Kunst angelehnten Stil. Trotz anfänglicher Ablehnung seines impressionistischen Malstils in der deutschen Gesellschaft erlangte er im Laufe der Jahre Anerkennung und sogar den Titel "Claude Monet des Nordens". Eitner war Mitglied in zahlreichen Kunstvereinen. Seine Werke werden in der Hamburger Kunsthalle aufbewahrt.


Manuel Eitner ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler. Seine erste nachgewiesene Ausstellung war Manuel Terra Eitner in der Galerie Huber Goueffon in München im Jahr 1999, und die letzte Ausstellung war You Only Live Twice in der Galerie Max Weber Six Friedrich in München im Jahr 2022. Manuel Eitner wird am häufigsten in Deutschland ausgestellt, hatte aber auch Ausstellungen in Österreich, Russland und anderswo. Die Kunst von Manuel Eitner befindet sich in mindestens einer Museumssammlung, in der Mercedes Benz Art Collection in Berlin.


Kaj Ejstrup war ein dänischer Künstler, Illustrator und Bildhauer. Er ist vor allem für seine Landschaftsbilder bekannt, die er als Mitglied der Künstlerkolonie Odsherred Painters im Nordwesten Seelands malte. Im Jahr 1932 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlervereinigung Corner. Viele seiner Werke sind im Odsherreds Museum of Art zu sehen.


Chris Ellis, besser bekannt als Daze, ist ein amerikanischer Künstler für öffentliche Kunst.
Chris Ellis studierte an der High School of Art and Design in New York und begann in den 1970er Jahren mit Sprühdosen zu arbeiten und U-Bahn-Wagen zu bemalen. Dieser Art von Arbeit ist er bis heute treu geblieben, nachdem er zur Gestaltung von Bahnhöfen aufgestiegen ist.
Seine erste Einzelausstellung hatte Daze 1982 in der Galerie Fashion Moda in der Bronx. Seitdem sind seine Werke in zahlreichen Galerien und Ausstellungen zu sehen gewesen. Daze hat im Laufe der Jahre auch zahlreiche öffentliche Kunstprojekte in der ganzen Welt realisiert.


Frantisek Emler war ein tschechischer Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner.
Er studierte an der Akademie der Schönen Künste in Prag, war Student an der Akademie der Schönen Künste in Rom und anschließend an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.
Emler malte Stillleben und Porträts, sein Hauptfach war jedoch die Landschaftsmalerei. Er entwirft die Bühnenbilder für mehrere Opern und Theaterproduktionen und illustriert mehrere Bücher.


Markus Eberhard Emminger war ein deutscher Lithograf und Landschaftsmaler.
In seiner Stuttgarter Zeit entstanden zahlreiche Landschaftsbilder sowie Historien- und Genrebilder nach Vorzeichnungen anderer Künstler.


Ernest Engel-Pak war ein belgischer Maler und Lithograf, Designer und Illustrator.
Engel-Pak war Autodidakt und entwickelte sich vom Kubismus und Surrealismus zur lyrischen und abstrakten Kunst. In Paris stellte er mit den Surindépendants aus. In Brüssel war er 1931 Mitbegründer des Journal des Poets.


Albert Ennemoser ist ein zeitgenössischer österreichischer Künstler. Reist viel in Europa, den USA, Afrika und Asien. 1972 wanderte er nach Irland aus und zog dann nach Schottland. Er studierte Malerei an der Glasgow School of Art und am Jordanhill College of Education. Arbeitete als Illustrator für BBC-TV-Scotland und als Designer für NAEF in der Schweiz. Er erhielt mehrere Auszeichnungen und war künstlerischer Leiter des Tiroler Literaturwettbewerbs für Jugendliche. Seine Arbeiten wurden sowohl national als auch international ausgestellt.


James Sidney Ensor war ein belgischer Maler und Zeichner, der neben Gemälden auch eine Vielzahl von Radierungen und Kaltnadelarbeiten schuf. Ensor ist dem Symbolismus zuzuordnen und wird auch als Vorläufer des Expressionismus angesehen. Bekannt wurde er aber als der „Maler der Masken“.


Alois Erbach war ein deutscher Grafiker und Maler.
In seinen malerischen Werken orientierte Erbach sich anfangs am Expressionismus. Spätere Arbeiten zeigen Einflüsse des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit.
Erbach stand der KPD zumindest nahe und war Mitglied der Assoziation revolutionärer bildender Künstler ASSO, der Roten Gruppe und der Gruppe „Die Zeitgemäßen“ Unter dem Pseudonym „Aleus“ oder „Marc Aleus“ lieferte Erbach Karikaturen für die Rote Fahne und die satirischen Zeitschriften Knüppel, Die Pleite und Eulenspiegel.


Hans Erni war ein Schweizer Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gestaltete zahlreiche Lithografien, etwa 300 Plakate und mehrere Wandbilder (so für das Schweizerische Rote Kreuz, das IOC, die UNO und die UNESCO, die ICAO sowie viele öffentliche und private Unternehmen), illustrierte ungefähr 200 Sachbücher, Enzyklopädien und literarische Werke und schuf Entwürfe für rund 90 Briefmarken (hauptsächlich für die Schweiz, Liechtenstein und die UNO) sowie 25 Medaillen. Für die Schweizerische Nationalbank gestaltete er drei Reserve-Banknoten (für die vierte Banknotenserie 1938) und 2009 die amtliche 50-Franken-Goldmünze 100 Jahre Pro Patria.


Max Ernst, ein deutscher Künstler, der später die amerikanische und französische Staatsbürgerschaft annahm, war ein Pionier der Dada-Bewegung und des Surrealismus. Seine Arbeit zeichnet sich durch die Verwendung von Techniken wie Collage, Frottage und Grattage aus, die es ihm ermöglichten, innovative und experimentelle Kunstwerke zu schaffen. Ernst war tief beeinflusst von den Schrecken des Ersten Weltkriegs, in dem er diente, was seine kritische Sicht auf die moderne Welt prägte und in seinen Werken zum Ausdruck kam. Nach dem Krieg wurde er zu einem Schlüsselfigur der Kölner Dada-Gruppe und zog später nach Paris, um mit den Surrealisten zusammenzuarbeiten. Dort entwickelte er enge Beziehungen zu Künstlern wie Paul Éluard und André Breton und wurde bekannt für seine unkonventionellen Zeichenmethoden sowie für die Schaffung von Romanen und Pamphleten mit der Methode der Collage.
Ernsts Werke sind für ihre ironischen Juxtapositionen von grotesken Elementen mit kubistischen und expressionistischen Motiven bekannt. Er hatte eine Faszination für Vögel, oft inkludierte er sein Alter Ego, Loplop, einen Vogel, in seine Arbeit. Seine Arbeiten sind in bedeutenden Museen und Galerien weltweit ausgestellt, darunter das Centre Pompidou in Paris, das eine Reihe seiner bedeutenden Werke wie "Ubu Imperator" beherbergt.
Sein experimenteller Ansatz und seine Neugier trieben ihn dazu, ständig neue Medien und Techniken zu erforschen, was ihn zu einem der vielseitigsten und einfallsreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts machte. Ernst erreichte in den 1950er Jahren finanziellen Erfolg und ließ sich schließlich in Frankreich nieder, wo er 1976 in Paris verstarb.
Für Sammler und Kunst- sowie Antiquitätenexperten bietet das Studium von Max Ernsts Werken einen tiefen Einblick in die Entwicklung der modernen Kunst und ihre experimentellen Strömungen. Sein umfangreiches Oeuvre, das Malereien, Skulpturen, Grafiken und Bücher umfasst, bleibt eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und des Studiums.
Wenn Sie Interesse an weiteren Updates zu Max Ernst, einschließlich Informationen über neue Produktverkäufe und Auktionsereignisse, haben, melden Sie sich für unsere Updates an. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, tiefer in die Welt eines der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts einzutauchen.


Roman Petrowitsch Tirtoff, Pseudonym Erté, war ein in Russland geborener Künstler, Grafiker, Illustrator, Bühnenbildner, Modedesigner und Bildhauer der Art-déco-Ära, der in Paris und Hollywood arbeitete. Sein Pseudonym, das er annahm, "um seiner Familie keine Schande zu machen", setzte sich aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen.
Herthe ist vor allem für seine eleganten Modeillustrationen, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für das Theater bekannt.
Ertes Arbeit beschränkte sich jedoch nicht nur auf den Bereich der Mode und des Theaters. Er entwarf Schmuck, Parfümflakons, Möbel und Einrichtungsgegenstände, die er mit seinem einzigartigen Sinn für Stil und Eleganz versah. In seinen Arbeiten verwendete er häufig Elemente der ägyptischen, byzantinischen und orientalischen Kunst und verband historische Traditionen mit zeitgenössischer Ästhetik.


Franz Ertinger ist ein französischer Maler, der in Deutschland geboren wurde, aber in Frankreich und Flandern arbeitet und Mitglied der St. Lukas-Gilde in Antwerpen ist.
Ertinger ist ein vielseitiger Künstler, der seine Talente in verschiedenen Bereichen der Kunst eingesetzt hat. Er ist als Maler, Illustrator und Buchdrucker, Zeichner, Designer und Schriftsteller bekannt und arbeitete als königlicher Kupferstecher in Paris.


Maurits Cornelis Escher war ein niederländischer Künstler, bekannt für seine einzigartigen Werke, die die Grenzen der Vorstellungskraft sprengen. Seine Spezialisierung lag in der Grafik und der Schaffung von Kunstwerken, die optische Illusionen und unmögliche Konstruktionen darstellen. Eschers Fähigkeit, die Gesetze der Perspektive zu manipulieren und zu hinterfragen, machte ihn zu einem Meister der optischen Täuschungen.
Eschers Werke sind ein faszinierendes Zusammenspiel von Kunst, Mathematik und Philosophie. Durch die Verwendung von Transformation, Wiederholung und Spiegelung schuf er Bilder, die sowohl die Wissenschaft als auch die Kunstwelt beeindruckten. Seine bekanntesten Arbeiten, wie "Relativität" und "Hand mit reflektierender Kugel", sind Beispiele für seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf verständliche und visuell ansprechende Weise zu kommunizieren.
Eschers Kunst ist in zahlreichen Museen und Galerien weltweit ausgestellt, einschließlich des Escher Museums in Den Haag, das seiner Arbeit gewidmet ist. Diese Institutionen bewahren das Erbe des Künstlers und ermöglichen es der Öffentlichkeit, seine revolutionären Beiträge zur Kultur und Kunst zu erleben.
Für Sammler und Experten auf dem Gebiet der Kunst und Antiquitäten bieten Eschers Werke eine unvergleichliche Mischung aus ästhetischem Genuss und intellektueller Herausforderung. Um über neue Verkaufsangebote und Auktionsereignisse, die mit Maurits Cornelis Escher in Verbindung stehen, informiert zu werden, melden Sie sich für Updates an. Diese Subscription garantiert Ihnen, stets auf dem Laufenden über die neuesten Ereignisse und Möglichkeiten zu bleiben, die das Vermächtnis dieses außergewöhnlichen Künstlers ehren.


Richard Hermann Eschke war ein deutscher Marine- und Landschaftsmaler.
Richard Eschke wurde bekannt als Schüler seines Vaters Hermann Eschke und der Berliner Akademie. Eschke lebte mehrere Jahre in England, wo er Studien zu einer Vielzahl von Gemälden machte.
Richard Eschke wurde die kleine goldene Medaille der Berliner Kunstausstellung zuerkannt.


Wharton Esherick ist ein amerikanischer Künstler und Bildhauer, der für seinen innovativen und organischen Ansatz bei der Holzbearbeitung bekannt ist. Er gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Studiomöbelbewegung und ist für seine skulpturalen Möbel, funktionalen Objekte und architektonischen Holzarbeiten bekannt.
Eshericks kreativer Weg führte ihn zu Experimenten mit verschiedenen Medien, darunter Malerei, Druckgrafik und Bildhauerei, aber es war seine Arbeit in der Holzbearbeitung, die ihm die größte Anerkennung einbrachte.
Esherick entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der sich durch organische Formen, skulpturale Details und die Betonung der natürlichen Eigenschaften von Holz auszeichnet. Er war der Meinung, dass das Möbeldesign die inhärenten Qualitäten der verwendeten Materialien widerspiegeln sollte. Esherick hielt sich an das Konzept der "Wahrheit der Materialien" und erlaubte dem Holz, seinen künstlerischen Prozess zu leiten und die endgültige Form seiner Kreationen zu formen.


Bernard Essers war ein niederländischer Grafiker. Von 1910 bis 1912 besuchte er die Kayser Zeichenschule in Amsterdam. Von 1912 bis 1914 studierte er an der Londoner Royal Academy of Arts. 1917 illustrierte er zwei Bucher: „Ein verliebter Wanderer“ von Arthur van Schendel und „Deirdre und die Söhne von Usnach“ von Adriaan Roland Holst. 1919 studierte er Radierung bei Johannes Graadt van Roggen und Richard Roland Holst. 1923 wurde er während der Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Königin Wilhelmina im Stedelijk Museum in Amsterdam mit einer Goldmedaille für grafische Kunst ausgezeichnet. In den nächsten Jahren stellte er seine Werke in Den Haag, Paris, Chicago, Tokio, Haarlem, Enschede Amsterdam aus.


Minnie Eva Evans war eine afroamerikanische Künstlerin, die von den 1940er bis zu den 1980er Jahren in den Vereinigten Staaten arbeitete. Evans verwendete in ihrem Werk verschiedene Medien wie Öl und Graphit, begann aber mit Wachs und Buntstift. Zum Zeichnen wurde sie durch Visionen und Träume inspiriert, die sie ihr ganzes Leben lang hatte, beginnend als junges Mädchen. Sie ist bekannt als Südstaaten-Folkkünstlerin und Außenseiterkünstlerin sowie als surrealistische und visionäre Künstlerin.


André Evard war ein Schweizer Maler und Zeichner. Seine besondere Bedeutung liegt im Bereich der konstruktiven Kunst. So zählt er zu den ersten Künstlern, die nicht figurativ gearbeitet haben. Im Laufe seines Lebens entstanden Hunderte von Ölgemälden, eine große Zahl an Zeichnungen sowie ca. 2000 bis 3000 Aquarelle und Gouachen.
André Evards Werk lässt sich schwer in die Kategorien der Kunstgeschichte einordnen. Er war keiner Stilrichtung verpflichtet, sondern griff auf Vergangenes zurück, vermischte die Stile und erfand Neues. Sowohl Jugendstil, Kubismus und geometrisch-konstruktive Abstraktionen bestimmen sein Werk. Zählte er in Paris noch zur Avantgarde, zog es ihn später immer wieder zur gegenständlichen Malerei zurück.
Einerseits führt das Spiel der Formen und Farben zu höchst expressiven gegenständlichen Landschaften, andererseits gehen aus der klaren Reduktion faszinierende Stillleben hervor, die ungewohnte Farbkombinationen und völlig neue Objekt-Raumbeziehungen aufweisen. Stets setzte er sich dabei dem Wagnis des Stilbruchs aus, was aber die Besonderheit seines künstlerischen Œuvres ausmacht. Er malte abstrakt, als kaum jemand abstrakt malte und kehrte zur gegenständlichem Malerei zurück, als die Abstrakte Kunst dominierte.


Henri Jacques Edouard Evenepoel war ein belgischer Maler, Radierer und Lithograf, dessen Werke größtenteils im fauvistischen Stil ausgeführt wurden. Evenepool gab 1894 sein künstlerisches Debüt im Pariser Salon mit einem Porträt seiner Cousine Louise. Im folgenden Jahr, als er an einer Ausstellung auf dem Champ de Mars teilnahm, präsentierte er bereits vier Porträts. Anschließend stellte Evenepool regelmäßig auf dem Champ de Mars aus. Im Winter 1897-1898 war er in Algier. Im gleichen Zeitraum – von Dezember 1897 bis Januar 1898 – fand seine erste Einzelausstellung in Brüssel statt. Am häufigsten waren unter den Werken des Malers Porträts seiner Familienmitglieder sowie Freunde - das Porträt war sein bevorzugtes Genre. Evenepouls Gemälde wurden von Édouard Manet und James Whistler beeinflusst, in der Pariser Zeit auch von Henri de Toulouse-Lautrec und Jean-Louis Forain. Und wenn seine frühen Leinwände in dunklen Farben hergestellt wurden, wechselte Evenepul im Laufe der Zeit zu einer helleren, kräftigeren Palette. Neben bildhaften Porträts malte Evenepul Plakate, grafische Zeichnungen und Lithografien.


Günter Evertz ist ein deutscher bildender Künstler.
Günter Evertz studiert seit 1978 Kunstgeschichte und Akt an der Hochschule der Künste in Berlin. Er war Meisterschüler bei Professor Georg Baselitz.
Von 1993 bis 1997 war er Gastprofessor für Malerei an der Humboldt-Universität.


Alexandra Alexandrowna Exter (russisch: Александра Александровна Экстер) war eine herausragende Künstlerin der russisch-ukrainischen Avantgarde, deren vielfältiges Werk sie zu einer Schlüsselfigur in der Entwicklung des Suprematismus, Konstruktivismus und der Art-Déco-Bewegung machte. Geboren im Jahr 1882, verbrachte Exter ihr Leben zwischen Kiev, Moskau, Paris und anderen europäischen Zentren, wo sie mit namhaften Künstlern zusammenarbeitete und sich künstlerisch ständig weiterentwickelte.
Exters Kunst ist geprägt von einer intensiven Experimentierfreude und einer besonderen Sensibilität für Farbe und Rhythmus. Ihre Arbeiten umfassen nicht nur Malerei, sondern auch Bühnenbild, Kostümdesign und Buchillustrationen, wobei sie stets einen innovativen, geometrischen und dynamischen Stil verfolgte. Ein bedeutendes Merkmal ihrer Kunst ist die Integration von Bewegung und Transparenz, besonders erkennbar in ihren avantgardistischen Kostümentwürfen, die sie auch in den Bereich der Mode überführte. Ab 1921 begann Exter, Mode zu entwerfen, wobei ihre Kreationen sowohl tragbar als auch hochdekorativ und innovativ waren, was sie zu einer Pionierin der Haute Couture machte.
Zu ihren bemerkenswertesten Beiträgen zählt die Mitgestaltung von revolutionären Festivitäten in Kiev und Odessa im Jahre 1919, wo sie die Straßen und Plätze in einem abstrakten Stil dekorierte, sowie ihre Arbeit als Kostümdesignerin im Ballettstudio der Tänzerin Bronislava Nijinska. Darüber hinaus war sie führende Bühnenbildnerin am Kammertheater von Alexander Tairow zwischen 1918 und 1920.
Exters Werke werden heute in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit ausgestellt, darunter das Museum of Modern Art in New York, das ihre innovativen Bühnenbildentwürfe und Gemälde beherbergt. Ihre Bedeutung für die Kunstgeschichte liegt nicht nur in ihren eigenen kreativen Leistungen, sondern auch in ihrer Rolle als Vermittlerin zwischen den künstlerischen Bewegungen ihrer Zeit und ihrer Förderung junger Talente durch ihre Lehrtätigkeit.
Für Sammler und Kunst- sowie Antiquitätenexperten bietet das Studium von Exters Werk wertvolle Einblicke in die Entwicklung der modernen Kunst und Designgeschichte. Ihre vielschichtigen Beiträge und ihr unverwechselbarer Stil machen sie zu einer faszinierenden Figur für alle, die sich für die Avantgarde-Bewegung interessieren.
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